Wahlen: FPÖ kandidiert in neun Gemeinden

Erstellt am 20. Mai 2022 | 04:52
Lesezeit: 2 Min
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Landesparteichef Alexander Petschnig und Landesgeschäftsführer Rudolf Smolej luden zum Pressegespräch ins Café „Zur alten Press“.
Foto: Silke Katschner
Die FPÖ will bei den Gemeinderatswahlen in neun Orten kandidieren. Kritik gibt es für die Mehrzweckhallenpläne.
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Die Bezirks-FPÖ hat sich für die Gemeinderatswahl am 2. Oktober einiges vorgenommen. Es soll in neun von zwölf Gemeinden kandidiert werden. Die Gemeinden Mühlgraben, Heiligenkreuz und Neuhaus am Klausenbach stehen dabei nicht auf der Liste. „Hier haben wir schlichtweg keine Sympathisanten, keine Spitzenkandidaten gefunden“, erklärt Landesgeschäftsführer Rudolf Smolej. Die Listen wurden bisher noch nirgends beschlossen; dies solle aber zeitnah geschehen.

Was sonst auf der Agenda der FPÖ steht, ist schnell erklärt. „Wir wollen Gebührenerhöhungen vermeiden; kommunale Abgaben sollen für die Leute leistbar sein. Wir wollen wirklich eine Oppositionspartei sein.“

Seit das KUZ an Raffel-Besitzer Claudio Cocca verkauft wurde, fehlen in Jennersdorf passende Räumlichkeiten für größere Veranstaltungen; oft wird auf die Gernot-Arena ausgewichen. Pläne für den Bau einer Mehrzweckhalle existieren, diese sieht die FPÖ allerdings kritisch. „Braucht man dieses Projekt um zehn, 15 Millionen Euro wirklich? Man sollte darüber nachdenken, anstatt sich mit der ‚Deutsch-Halle‘ ein Denkmal zu setzen. Wir warten immer noch auf eine Folgekostenschätzung und das Konzept“, meint Alexander Petschnig.

„Aber dass die Vereine was brauchen, ist klar“, versöhnt Smolej. In Jennersdorf selbst ist Franz Schenk als Stadtparteiobmann zurückgetreten, vorerst hat Rudolf Smolej den Posten übernommen. Schenk vollendet die Periode als Stadtrat und Gemeinderat aber noch.

Der Spitzenkandidat für Jennersdorf ist noch offen.

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