Jennersdorf: Kindergarten wird 2022 wohl ausgebaut. Jennersdorfs Kinderbetreuung boomt. Ein Provisorium, um 15 weitere Kinder zu betreuen, wird vorerst angedacht.

Von David Marousek. Erstellt am 23. Juni 2021 (14:33)
Kindergarten Kleinkind Spielzeug Symbolbild
shutterstock.com/Sharomka

Vor allem seit es die gratis Kindergartenbetreuung und Krippe gibt, erfreut sich der Kindergarten in Jennersdorf noch größeren Andrangs. Es gibt so viele Anmeldungen, dass in naher Zukunft sogar ein Ausbau notwendig sein wird.

Schnell kein Ausbau möglich

440_0008_8110189_owz25david_lokal_jen_kindergarten_isabe.jpg
Isabella Pendl und ihr Team können sich über zu wenig Arbeit nicht beschweren.
Gemeinde, Gemeinde

Isabella Pendl, Leiterin des Kindergartens in Jennersdorf, dazu: „Ein Ausbau wird so schnell nicht gehen, aber möglicherweise Mal ein Provisorium. Es sind so viele Kinder in der Kinderkrippe, die platzt aus allen Nähten.“

„Es sind so viele Kinder in der Kinderkrippe, die platzt schon aus allen Nähten.“

Aktuell gebe es zwar einen freien Gruppenraum, dieser würde jedoch auch als Schlafraum für die größeren Kinder genutzt werden. In den nächsten Wochen würde die Inspektorin vorbei kommen und die Möglichkeiten für das Provisorium ausloten. Aktuell befinden sich 15 Kinder in der Krippe, die Nachfrage sei laut Pendl jedoch größer: „Es würde dann eine weitere Gruppe mit 15 Kindern geben.“ Dafür würde das pädagogische Team in weiterer Folge jedoch auch wieder mehr Personal benötigen.

Modellbauweise macht Zubau leicht möglich

Ein Zubau und eine Sanierung seien dann im kommenden Jahr angedacht. „Das Haus ist etwas in die Jahre gekommen“, erklärte Pendl. Bürgermeister Reinhard Deutsch (JES) sieht ebenfalls die Notwendigkeit eines Ausbaus: „Das Provisorium werden wir jetzt mal machen müssen, aber dann stehen gravierende Sanierungsaufgaben an. Damals wurde in Modelbauweise gebaut, was einen Zubau möglich macht.“

Nach einem konkreten Lagebericht sollen Förderungen ausgelotet werden und die finanziellen Kosten besprochen werden. „Wir werden uns dem aber nicht verschließen können“, so Deutsch.