Fischl als Landtierarzt im Fernseh-Einsatz. Klaus Fischl steht ab 4. April, zur Primetime um 20.15 Uhr, auf ATV bei „Landtierärzte“ im Rampenlicht.

Von Carina Fenz. Erstellt am 28. März 2018 (05:30)
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Landtierarzt. Klaus Fischl ist der einzige Pferdetierarzt in der Region Südburgenland/Oststeiermark und außerdem Obmann eines Brauchtumsvereins, der mit Pferden und alten landwirtschaftlichen Maschinen Vorführungen veranstaltet.
BVZ, zVg/ATV

Sie sind in jeder Situation zur Stelle, helfen und retten Leben: die Landtierärzte. In vier Folgen begleitet das ATV-Kamerateam diese „Helden des Alltags“ bei ihrer Arbeit in den großen Milchviehbetrieben, kleinen Familienhöfen und auf der Alm. Mitten in der ländlichen Idylle beweisen sie täglich ihren Mut und ihre Leidenschaft für den Knochenjob und tauschen den weißen Kittel gegen Gummistiefel. Doch belohnt werden sie allemal, wenn durch ihren Einsatz ein kleines Kälbchen das Licht der Welt erblickt oder sie eine kranke Ziege wieder aufpäppeln können.

„ATV ist durch meine Homepage auf mich aufmerksam geworden"

Einer von ihnen ist Klaus Fischl aus Königsdorf, der ab 4. April (20.15 Uhr) als Landtierarzt bei dem neuen Format auf ATV mitwirkt. An seine neue Rolle als Fernsehtierdoktor hat sich Klaus Fischl schnell gewöhnt, auch wenn er, wie er selbst sagt, „wie die Jungfrau zum Kind dazugestoßen ist“: „ATV ist durch meine Homepage auf mich aufmerksam geworden, ein paar Castings später, war ich dann auf einmal einer der Teilnehmer“, erzählt Fischl. Wie bei den meisten Landtierärzten werden auch von ihm vormittags, bevor es zu den Großtieren auf die Höfe der Gegend geht, in der Kleintierpraxis Hund, Katz und Co. behandelt.

Bereits in der ersten Folge steht Fischl dabei vor einer großen Herausforderung, denn Bernhardiner-Hündin „Chilli“ muss notoperiert werden. Sie hat einen Milztumor und schwebt in Lebensgefahr.

"Läuft die Serie gut, dann könnte es sogar eine Fortsetzung geben“

Die Dreharbeiten starteten Mitte Feber , gedreht wird noch immer. „Angeblich bin ich in vier Sendungen zu sehen, läuft die Serie gut, dann könnte es sogar eine Fortsetzung geben“, weiß Fischl, der bei den Dreharbeiten auch viele witzige Momente erlebt hat. „Auf einem Bauernhof in Jennersdorf wurde der Kameramann von einer Gans gebissen und bei einer Kutschenfahrt durch Königsdorf hatten wir einen Platten und mussten, wie bei der Formel 1, einen Boxenstopp machen. Witzig dabei ist, dass diese Kutsche in den vergangenen fünf Jahren nie ein Problem hatte“, schmunzelt Fischl.