Gemeindeamt überlegt Umzug in das Raika-Gebäude

Erstellt am 31. März 2022 | 05:45
Lesezeit: 2 Min
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Das Raiffeisen-Gebäude steht aktuell noch leer. Wenn es nach Bürgermeister Mario Trinkl geht, siedelt die Gemeinde dorthin.
Foto: David Marousek
Die Gemeinde Königsdorf überlegt, das leer stehende Raiffeisen-Gebäude anzukaufen und als neuen Standort zu nutzen.
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Bei der vergangenen Gemeinderatssitzung brachte Königsdorfs Bürgermeister Mario Trinkl (SPÖ) den Vorschlag, dass die Gemeinde das mittlerweile leer stehende Gebäude der Raiffeisenbank ankauft um das Gemeindeamt dorthin zu verlegen.

„Das habe ich am Freitag dem Gemeinderat mitgeteilt“, so Trinkl. Für ihn sei vor allem ein Punkt ausschlaggebend für einen Platzwechsel: „Der wichtigste Punkt ist, dass wir dort einen Gemeindesaal haben können. Den Wunsch der Bevölkerung, einen Veranstaltungsraum in der Gemeinde zu bekommen, könnten wir dann umsetzen.“ Dort könnten dann nicht nur Gemeinderatssitzungen stattfinden, sondern auch Veranstaltungen oder beispielsweise Yoga-Kurse.

Trinkl ist von seiner Idee überzeugt: „Wenn es nach mir geht, dann kaufen wir das Gebäude definitiv an. Es ist eine geniale Lösung.“

Der mögliche Kaufpreis bleibe bis zur Fixierung unter Verschluss, sei laut Bürgermeister aber „leistbar“. Das bisherige Gemeindeamt soll in weiterer Folge zu Gemeindewohnungen umgebaut werden. Erst Ende 2020 wurde die Fassade des Gebäudes saniert. Vizebürgermeister Dieter Wirth (ÖVP) zum Ankauf des Gebäudes: „Man müsse sich das Gebäude anschauen, wir kennen es nur als Raiffeisen-Kunden, aber wir sind da nicht abgeneigt. Vor ein paar Jahren wurde es innen saniert. Die Substanz ist sicher nicht schlecht.“

Eine Weiterführung des Bankomats sei aber eher nicht angedacht. „Für drei Jahre würden der Gemeinde von rund 40.000 Euro dafür anfallen. Das ist sehr viel Steuergeld. Bei uns kann man aber im örtlichen Geschäft und bei der Tankstelle ‚Spritkönig‘ Geld abheben“, so Trinkl.

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