Dieser Schachzug gehört belohnt. Über die letzte Chance auf ein Happy End für das Jennersdorfer Kulturzentrum

Von Carina Fenz. Erstellt am 21. August 2019 (03:23)

Vor mehr als einem Jahr baubehördlich gesperrt und stark sanierungsbedürftig ist das Kulturzentrum Jennersdorf mittlerweile zum Schandfleck in der Stadtgemeinde geworden. Heiß diskutierte Pläne rund um die Nachnutzung des Gebäudes inklusive. Was sich viele für das Kulturzentrum gewünscht haben, nämlich, dass das Bauwerk in seiner Form erhalten bleibt und saniert wird, scheint jetzt wahrscheinlich.

Claudio Cocca und seine Pannonia Projektentwicklung GmbH haben Interesse am Kauf des stark sanierungsbedürftigen Kulturzentrums in Jennersdorf geäußert. In Wahrheit die einzig richtige Entscheidung, denn der Gemeinde fehlen jegliche finanzielle Mittel und auch das Land hat kein Interesse bekundet. Dass Bürgermeister Reinhard Deutsch der Coup, mit Cocca zu verhandeln und tatsächlich zu einem Abschluss zu kommen, gelungen ist, muss ihm hoch angerechnet werden.

Cocca, der auch Eigentümer des Gasthauses Raffel ist, welches mit dem KUZ verbunden ist, hat damit die Möglichkeit, dem Schandfleck wieder ein neues Gesicht zu geben. Die Frage ist nur, stimmt der Gemeinderat zu oder vergibt man damit die wohl letzte Chance auf ein Happy End für das KUZ und frisches Geld für die Gemeindekassa.