Günstig ist nicht immer besser

Carina Fenz über die neuen Pläne für die Volksschule Henndorf.

Erstellt am 25. März 2021 | 02:58

Aus der Volksschule Henndorf soll ein zukunftsweisendes und nachhaltiges Pilotprojekt für Jennersdorf und die Region werden. Eine moderne Volksschule im liebevoll restaurierten Gründerzeithaus, die unter dem Markennamen „HennSchui“ auch als Dorfzentrum, Kleinkunstbühne und Seminarort funktionieren soll. So der Plan, den die Initiatoren des Vereins „HennSchui“ vor Monaten präsentiert haben. „Mei liabste Weis“-Macher Franz Posch oder auch die Kabarettisten Gery Seidl und Viktor Gernot wünschten dem Projekt mit einem geplanten ökologischen Fußabdruck bereits alles Gute. Fakt ist aber auch, dass eine Sanierung viel Geld kostet und das Budget der Stadtgemeinde Jennersdorf belasten würde.

Die SPÖ prescht jetzt mit der Idee nach vorne, aus dem altehrwürdigen Gebäude Startwohnungen zu machen. Auch eine Idee, denn niemand soll den gestarteten Wettbewerb um die beste Zukunftsidee für die Schule scheuen. Nun gut, die Idee von Wohnungen klingt zwar wenig charmant und lässt den Grundgedanken des Gedankenprozesses ein wenig abschweifen, aber finanziell gesehen, wäre es wohl die günstigste Option, dem Gebäude Leben einzuhauchen. Ob es auch die Beste ist, sei dahingestellt.