Kooperation statt Zusammenlegung

Über die Novellierung des Bezirkshauptmannschaftsgesetzes

Erstellt am 05. Juni 2019 | 03:59
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Kooperation statt Zusammenlegung: Diesen Weg hat das Burgenland vor vielen Jahren eingeschlagen und ist bislang immer gut gefahren. Sei es die Standortgarantie für die Spitäler oder die, der Bezirkshauptmannschaften. Aktuell wird wieder einmal über die Zukunft der Bezirkshauptmannschaft Jennersdorf diskutiert. Grund dafür ist die Novellierung des Bezirkshauptmannschaftsgesetzes, um Schwerpunktbezirkshauptmannschaften zu schaffen.

Seitens der ÖVP befürchtet man dadurch einen schlechteren Status für Jennersdorf, da der Schwerpunkt mit dem für die Bezirkshauptmannschaft Güssing gekoppelt sein wird. Sogar von einer ungewissen Zukunft für die Behörde in Jennersdorf ist die Rede, denn die Befürchtung, dass der Standort jener ist, der am leichtesten eingespart werden könnte, hängt wie ein Damoklesschwert über die Behörde.

Die Verunsicherung der Bevölkerung ist nach dem Aus für das Jennersdorfer Bezirksgericht im Vorjahr, ohnehin schon groß genug und die aktuelle Diskussion heizt die kollektive Verunsicherung der Bürger jetzt noch mehr an. Fakt ist aber auch, dass nicht jede BH alles können muss und Kooperationen nicht immer gleich das Aus bedeuten.