Mammutprojekt braucht Hoffnung. Über den Verkauf des KUZ Jennersdorf und den Bau eines Sportparks

Von Carina Fenz. Erstellt am 12. Februar 2020 (04:00)

Etwas mehr als zwei Jahre nachdem Reinhard Deutsch die Bürgermeisterwahl in Jennersdorf gewonnen hat, ist der JES-Bürgermeister drauf und dran, sein Amt in Stein zu meißeln. Der Verkauf des Kulturzentrums ist durch, die Pläne für den Bau eines Sportparks einstimmig vom Gemeinderat beschlossen. „Weit über ein Jahr und drei Gutachten, mit Gesamtkosten für die Gemeinde von über 7.000 Euro, hat es benötigt, bis auch die letzten Stadt- und Gemeinderäte endlich dem Verkauf des alten KUZ zugestimmt haben“, freut sich die Liste JES über diesen Achtungserfolg.

„Schluss mit dem Streit und her mit der Zukunft“, unter diesem Motto soll jetzt in Jennersdorf weitergearbeitet werden. Deutsch, der zu Beginn seiner Amtszeit mit viel Gegenwind konfrontiert war, hat sich mittlerweile fest behauptet. Mit dem Sportpark hat der Stadtchef aber ein Mammutprojekt angepackt, dessen Umsetzung nicht von heute auf morgen gelingen wird.

Dass Deutsch aber Durchhaltevermögen hat und überzeugen kann, hat er bereits mehrmals bewiesen. Den Menschen taugt‘s, dass Parteiinteressen von der Tagesordnung verschwunden sind und die Arbeit für die Bevölkerung im Vordergrund steht. Hoffentlich auch bei diesem Projekt.