So funktioniert Zusammenarbeit. Über den interkommunalen Wirtschaftspark an der künftigen S7.

Von Carina Fenz. Erstellt am 18. Februar 2021 (03:39)

Der neue Wirtschaftspark an der S7 am künftigen Knoten Rudersdorf/Deutsch Kaltenbrunn soll das Südburgenland wirtschaftlich stärken, Jobs schaffen und der Region zu einem noch nie da gewesenem Aufschwung verhelfen. So weit, so gut. Der Gedanke, alle zwölf Gemeinden des Bezirkes Jennersdorf am Wirtschaftspark zu beteiligen — auch die Wirtschaftsagentur Burgenland ist zu 70 Prozent beteiligt — war ebenfalls ein schlauer Schachzug. Das Ziel ist klar definiert: Wettbewerbsfähigkeit, Lebensqualität und Attraktivität der Region sollen gestärkt werden.

Dass solche Projekte zukunftsweisend sind, zeigt auch, dass die Herausforderungen in den Gemeinden nicht kleiner werden. Die Corona-Krise wird vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht erst in den nächsten Monaten ihre Spuren hinterlassen. Interkommunalen Kooperationen kommen da gerade recht, sind sie nämlich ein wirksames Mittel die Gemeinden finanziell, aber auch in ihrer Autonomie zu stärken. Auch das Kooperationsprojekt Wirtschaftspark wird künftig zeigen, dass es ein Unterschied ist, ob man alleine oder gemeinsam in die Infrastruktur investiert, und ob man alleine oder gemeinsam die Risikoteilung und Haushaltsentlastung für die Gemeinde auf sich nimmt.