Verkauf sichert Standort ab

Über den möglichen Verkauf des Schlosses Tabor an das Land Burgenland

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 24. Juli 2019 | 03:06
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Das Schloss Tabor könnte also schon bald einen neuen Besitzer haben und noch dazu nicht irgendeinen, sondern das Land Burgenland. Schenkt man den Gerüchten Glauben, dann sind die Gespräche zwischen dem aktuellen Eigentümer, der EFIS-Stiftung — diese hat das Schloss vor zwei Jahren übernommen — und dem Land schon weit fortgeschritten.

Eine Bestätigung von beiden Seiten gibt es allerdings nicht. Würde der Coup trotzdem gelingen, dann hätte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil ein weiteres Mal ein Goldhändchen bewiesen, das vor allem den Kulturbegeisterten im Bezirk Jennersdorf zu Gute kommen würde. In den vergangenen 15 Jahren hat Dietmar Kerschbaum die südlichste Kulturstätte des Landes geprägt und mit dem Festivalsommer jOPERA international bekannt gemacht.

Das Schloss Tabor ist eng mit der Region verbunden und würde im Falle einer Übernahme des Landes noch mehr an Bedeutung als Kulturstätte gewinnen. Für den Bezirk Jennersdorf wäre das ein Gewinn, denn jOPERA füllt das Schloss Tabor mittlerweile ganzjährig und hätte mit dem Land im Hintergrund auch einen starken Partner für eine noch erfolgreichere Zukunft gewonnen.