Ausbaupläne für Schloss Tabor. Mit „Die lustige Witwe“ wird ab 5. August auf Schloss Tabor durchgestartet. Als nächster Schritt soll ein Heuriger Platz finden.

Von David Marousek. Erstellt am 24. Juni 2021 (05:36)
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Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, der musikalische Leiter Erich Polz, Opernsängerin Svenja Isabella Kallweit und Alfons Haider.
Marousek, Marousek

“Die Kultur hat sehr gelitten“, erklärte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil bei seiner Rede auf Schloss Tabor anlässlich der Premiere am 5. August. Tabor solle als Kulturzentrum des Bezirks etabliert werden.

„Nicht nur sechs, sieben Vorstellungen pro Jahr, sondern auch Entwicklungsschritte“ sollen laut Landeshauptmann hier gesetzt werden. Doskozil könne sich hier auch Neues andenken: „Ein Heuriger könnte hier ein nächster Entwicklungsschritt sein.“

Schloss soll Begegnungsort werden

Weg vom Eventort für eine kurze Zeit des Jahres, hin zum Begegnungsort. Intendant Alfons Haider schwärmte bereits von der neuen Aufführung: „Das wird ein Fünf-Sterne-Event. Laut Mitarbeitern ist es das spektakulärste Bühnenbild, dass es hier jemals gab.“ Im nächsten Jahr soll bereits zehn Mal gespielt werden. Ab nächstem Jahr könne er sich auch eine Übertragung im Fernsehen vorstellen.

ÖVP-Bezirksparteiobmann Bernhard Hirczy kritisierte: „Darüber hinaus befindet sich das kulturelle Leben im Bezirk aber im Dornröschenschlaf.“