Mehrzweckhalle wurde einstimmig beschlossen

Antrag zur Planung einer Mehrzweckhalle einstimmig beschlossen. Bis Ende 2019 sollen Ergebnisse vorliegen.

Erstellt am 14. November 2018 | 04:13
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Das KUZ Jennersdorf ist mehr als 40 Jahre alt. Jetzt wird über die Zukunft des Gebäudes diskutiert. Auch ein Privatverkauf steht im Raum.
Foto: zVg

In der Diskussion um das baufällige Kulturzentrum ist die FPÖ vorgeprescht. Sie hat im Gemeinderat den Antrag gestellt, mit der Planung einer Mehrzweckhalle zu beginnen und die Planungsergebnisse bis Jahresende 2019 vorzulegen.

Dafür gab es von allen Fraktionen die Zustimmung. Allerdings haben Liste JES und die SPÖ den Miteinbezug aller Gemeinden des Bezirks in den Beschluss reklamiert, „da die neue Mehrzweckhalle für alle Einwohner des Bezirkes sein wird und damit Bund und Land als Mitzahler gewonnen werden müssen“. Miteingebunden in die Planungen werden neben einer Arbeitsgruppe mit Vertretern aller Fraktionen auch die künftigen Nutzer (Vereine, Organisationen, Institutionen) aus dem ganzen Bezirk sowie der interessierten Bevölkerung. Diese Projektgruppe soll ihre Arbeit spätestens mit Jahresbeginn 2019 aufnehmen, die Ergebnisse will man bis Ende 2019 vorlegen.

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Kritik kam von JES-Gemeinderat Josef Hochwarter, der die Sanierung des Gemeindeamts als oberste Priorität sieht und die Kosten für das Projekt Mehrzweckhalle als zu hoch sieht. Vizebürgermeister Josef Feitl (JES) will die Planungsarbeiten erst aufnehmen, wenn das Land des mittelfristigen Finanzplan der Gemeinde zugestimmt hat. Vom Vorschlag der Liste JES, das Kulturzentrum so rasch als möglich zu verkaufen, hält die FPÖ sichtlich wenig und wenn dann, nur „wenn der Verkaufserlös für ein neues Gebäude zweckgebunden wird. In der Zwischenzeit muss das bestehende KUZ aber weiterhin nutzbar bleiben. Wir werden uns dafür einsetzen, dass es einen möglichst nahtlosen Übergang zur neuen Veranstaltungshalle geben wird“, heißt es von FPÖ-Stadtrat Franz Schenk.