Unterkunft für Flüchtlinge: Vertrag mit LifeResort aufgelöst

Erstellt am 17. Juni 2022 | 05:13
Lesezeit: 2 Min
Franz Schenk
Franz Schenk
Foto: Archiv
Aus den Plänen, 300 ukrainische Flüchtlinge im LifeResort unterzubringen, wird nichts werden. FPÖ-Stadtrat Franz Schenk ist gegen dieses Vorhaben.
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Die Gemeinde erreichte seitens der Koordinationsstelle des Landes die Information, dass der Vertrag mit den Eigentümern des leer stehenden LifeResort-Hotels in Henndorf aufgelöst wurde. Somit wird auch aus der geplanten Schul- und Kindergartenaußenstelle für ukrainische Schüler nichts werden.

FPÖ-Stadtrat Franz Schenk schickte erst Anfang der Woche eine Presseaussendung aus, in der er argumentierte, dass „Jennersdorf nicht Eberau werden darf“ und er sich die Frage stellte, ob „mit dem Einquartieren der Ukrainer ein Präzedenzfall geschaffen wird und wir in kurzer Zeit nur mehr junge Männer aus Afrika oder Vorder- und Südasien im LifeResort finden“.

„Wenn das genehmigt worden wäre, hätte man es vielleicht längerfristig genutzt. Das wurde seitens der Gemeinde zwar nirgends angedeutet, aber es hätte so sein können“, so Schenk.

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