Rudersdorf-Dobersdorf: Radweg neu definiert. Entlang der B319 hat das Land Burgenland den Radweg nun als „wichtige Alltagsradverbindung“ deklariert, was Förderungen lohnenswerter machen würde.

Im März stellte die SPÖ Rudersdorf-Dobersdorf im Gemeinderat einen Antrag, dass eine getrennte Geh- und Radwegbrücke entlang des Marbachs errichtet werden soll. Unterstützt wurde die SPÖ dabei von Christine Zopf-Renner, Leiterin der Mobilitätszentrale Burgenland, welche sich im Jänner ein Bild der Radsituation in Rudersdorf machte.
Nun hat sich das Land Burgenland eingeschaltet und den angesprochenen Weg als „wichtige Alltagsverbindung“ deklariert, was zur Folge hat, dass Investitionen entlang des Radweges mit bis zu 100 Prozent gefördert werden. Laut Vizebürgermeister David Venus und Gemeindevorstand Thomas König treffe dies auch auf die Brücke über den Marbach zu.
„Wir setzen jedenfalls alles daran, dass hier so schnell wie möglich eine sichere Lösung umgesetzt wird“, so Venus. Deshalb wurde nun ein weiterer Antrag für einen Grundsatzbeschluss zur Errichtung einer getrennten Brücke in den Gemeinderat eingereicht.
ÖVP-Bürgermeister Manuel Weber dazu: „Ich kenne nur den Antrag, der ist ein Einzeiler. Ich lasse mich am Donnerstag überraschen. Wir selbst haben drei Anträge bezüglich Lehrlingsförderung, Photovoltaik und Blackoutvorsorge im Kultursaal gestellt.