"Grabenland Buam": Tournee in Zeiten von Corona

Vor fast zehn Jahren wurden die „Grabenland Buam“ durch die TV-Show „Die Große Chance“ national berühmt. Wie war die abgelaufene Saison trotz globaler Pandemie?

Erstellt am 29. Oktober 2021 | 05:59
Grabenland Buam
Mario Schulter (Mitte) und die Grabenland Buam waren jetzt zwei Monate auf Tournee durch Deutschland und Österreich.
 
Foto: Grabenland Buam

Seit Anfang an ist der Mogersdorf Mario Schulter ein fixes Mitglied des Volksmusik-Oberkrainer-Pop-Mixes „Grabenland Buam.“ Bis Mitte Oktober war die Band auf Tour durch Österreich und Deutschland.
Schulter, der als Trompeter der Band agiert, zieht ein zufriedenes Fazit: „Die einzelnen Konzerte waren eigentlich von der Stimmung her wie immer. Es wurde gefeiert, als gäbe es kein Corona.“


2G-Regel bei den letzten Konzerten im Einsatz

Wobei ganz stimme das nicht. „Es wurde schon sehr streng vor den Konzerten kontrolliert. Überall gab es Securitydienste, die letzten ‚Festl‘ waren sowieso nur noch unter Einhaltung der 2G-Regel. Von der Putzfrau bis zum Bandmitglied wurden alle strikt kontrolliert.“ Ein Impfzertifikat war schon praktisch Pflicht. Die einzelnen Konzerte, seien es das 2.800-Gäste Oktoberfest im deutschen Eschweiler oder der Vienna City Marathon, waren durchwegs gut besucht.

„Es war eigentlich immer ausverkauft. Die Veranstalter, die sich getraut haben etwas auf die Beine zu stellen, die wurden auch belohnt. Wobei die Deutschen da noch eine Stufe höher sind“, so Schulter. Konkret meine er damit, dass innerhalb kürzester Zeit große Events auf die Beine gestellt wurden. Eigentlich geht eine Tournee-Saison für die Grabenland-Buam von April bis Ende Oktober. Davon war in diesem Jahr jedoch keine Spur zu sehen.

„Dieses Jahr haben wir erst im September begonnen, dafür waren wir fast durchgehend auf der Bühne“, führt der Mogersdorfer aus. Der letzte Auftritt war das Limburger Oktoberfest in Deutschland am 17. Oktober.
Wie sich das zeitlich ausgeht? Sänger und Gitarrist Patrick Lux ist der einzige hauptberufliche Musiker der Band. „Wir anderen sind alle Musiklehrer“, lacht Schulter.