SPÖ Neuhaus: „Rosige Zeiten vor uns“

Erstellt am 30. Mai 2022 | 05:26
Lesezeit: 2 Min
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„Neuhaus blüht auf“ – da sind sich (v.l.) Bürgermeister Reinhard Jud-Mund, Gemeindevorstand Eduard Meitz und Rudolf Rogatsch einig.
Foto: Silke Katschner
Die SPÖ Neuhaus gab einen Ausblick auf die Projekte in den kommenden Jahren.
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Nachdem die SPÖ 1974 das letzte Mal den Bürgermeister in der Gemeinde stellte, war der Sieg von Reinhard Jud-Mund 2017 „schon überraschend“, wie die Partei selbst sagt. Jud-Mund ist stolz auf das bisher in viereinhalb Jahren Geleistete: „Wir haben unsere Schulden von vier Millionen auf 500.000 Euro reduziert, wir konnten die Nahversorgung wieder sichern, das Schließen der MS verhindern, einen neuen Gemeindearzt gewinnen und stellen mit Schloss Tabor das Kulturzentrum des Bezirkes“, um nur ein paar der Errungenschaften der letzten Jahre aufzuzählen. „Und uns stehen rosige Zeiten bevor.“

Demnächst steht der Spatenstich für einen neuen Trinkwasserhochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 200.000 Liter an. Auch in das Freibad wird laufend investiert; zuletzt 83.000 Euro im letzten Jahr. Die Gemeinde mit vier Ortsteilen hat vier Feuerwehren, wobei die FF Neuhaus eine Stützpunktfeuerwehr ist. Das Feuerwehrhaus sei „seit langem nicht mehr zeitgemäß“ und soll neu gebaut werden. „Es gibt dafür einen Plan und den Gemeinderatsbeschluss. Der Bürgermeister war dafür beim Landeshauptmann und ist mit 600.000 Euro Bedarfszuweisungen heimgekommen“, berichtet SPÖ Kommunikationsbeauftragter Rudolf Rogatsch.

Weiters auf der Agenda ist eine Kindergartenerweiterung, ein Radweg zwischen Neuhaus und Krottendorf, der Ausbau von erneuerbaren Energien im Sinne von Photovoltaikanlagen auf Dächern und Gemeindeflächen, weiter soll eine ortsteilübergreifende Feuerwehrgruppe installiert werden, um die Berufstätigen und Pendler auszugleichen.

In Zusammenarbeit mit dem Gemeindearzt wird die Gründung eines Motorik- und Bewegungsparks angedacht sowie ein Campingplatz. Vage wurde auch wieder die Errichtung eines JUFA-Hotels erwähnt, das schon beim letzten Wahlkampf Thema war. „Berufsorientierung für Kinder und Jugendliche soll vor Ort stattfinden, um die Lehre wieder zu attraktivieren. Der Breitbandausbau soll weitergeführt werden. Das ist ein Programm, das sich sehen lassen kann und wir sind gerade dabei, unsere Gemeinderatsliste zu erstellen. Das Raabtal soll in sozialdemokratischer Hand bleiben“, schließt Reinhard Jud-Mund.

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