Fritz-Mühle in Rudersdorf bietet viele Möglichkeiten für Kreative-

Der Fritz-Mühle in Rudersdorf wird neues Leben eingehaucht.

Erstellt am 21. Oktober 2021 | 05:59
Gemeinsam was (er)schaffen
Wie es der Zufall will: Elke Marksteiner, Doro Jaeger, Bernhard „Börny“ Pranger, Michel Heftrich und Stefan Maier (v.l.n.r.) haben sich zusammengefunden und starten das Projekt „Offene Werkstatt plus“. Nicht am Bild aber auch mit dabei: Dorothee Jakob.
Foto: Silke

„Wir wollen die Einheimischen von Anfang an mit ins Boot nehmen. Das ganze hier soll mit den Menschen wachsen.“ Michel Heftrich ist das ein großes Anliegen. Er und seine buntgemischte Truppe sind derzeit wild am Konzipieren. Die alte Mühle wird zu einer offenen Werkstatt umfunktioniert; Handwerker, Selbermacher, Lernwütige und Neugierige können sich an Werkbänken, Maschinen und Werkzeug aller Art austoben. Geboten wird Maschinerie zur Holz-, und Metallbearbeitung, doch auch Hightechausrüstung.

Kreative- und Kunstschaffende haben die Möglichkeit, dort eigene Projekte umzusetzen, von Workshops über Ausstellungen und Veranstaltungen. Kurz gesagt: Eigentlich gibt‘s dort nichts, was es nicht gibt. Fixiert sind auf alle Fälle schon die Gastronomie – „Börny“ aus Fürstenfeld quartiert sich dort mit einem zweiten Lokal ein – und ein „Kost-nix-Laden“ von Dorothee Jakob.

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„Die offene Werkstatt soll ein generationsübergreifendes Lernen von- und miteinander ermöglichen und zur Bewusstseinsbildung beitragen. Einbringen kann sich wirklich jeder. Außerdem glauben wir auch an einen touristischen Mehrwert für diese interessante Region“, erzählt Michel Heftrich, der Projektinitiator. Die Finanzierung läuft über Spenden, Mitglieds- und Mietbeiträge, Veranstaltungserlöse und Sponsoren.

Für all jene, die sich selbst ein Bild davon machen wollen, findet am 30. und 31. Oktober von 14 bis 20 Uhr ein Schnupperwochenende statt - mit vielen Möglichkeiten zum Austausch.