Begegnungszone in Jennersdorf: Aller guten Dinge sind vier

Nicht nur zum dritten Mal, sondern zum vierten Mal soll über eine mögliche Begegnungszone entschieden werden.

Erstellt am 03. Dezember 2021 | 05:22
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Eine Skizze des möglichen Umbaus im Jennersdorfer Ortskern. SPÖ und Grüne wollen einen Antrag einbringen.
Foto: Ernst Halb

Zwei Mal stimmte der Stadtrat gegen das Projekt, einmal der Gemeinderat - jetzt wollen die SPÖ und Grünen im Schulterschluss noch einmal die Idee hinter dem Projekt „Haupstraße 7“ einbringen. Das Gebäude wurde damals im Zuge des KUZ-Tausches mit Claudia Cocca übernommen. „Dort könnte eine Begegnungszone für das Ortsbild entstehen“, sprechen sich Johanna Freudelsperger-Sagl (Grüne) und Peter Mut (SPÖ) für die Idee aus.

Konkret soll vom besagten baufälligen, Gebäude, bis hin zum Bahnhof eine Mischung aus Parkplätzen für die Innenstadt, Kinderspielplatz und einem kleinen Gebäude als Treffpunkt geschaffen werden. „Wir werden den Antrag bei der nächsten Gemeinderatssitzung stellen“, so Freudelsperger-Sagl. Auch Bürgermeister Reinhard Deutsch und seine JES unterstützen das Projekt: „Wir sind klar dafür. Seit über 15 Jahren wollen die Wirtschaftstreibenden hier mehr Parkplätze.“ Es soll weniger Fläche als aktuell verbaut werden und mehr Bäume gepflanzt werden.

Stadtrat Franz Schenk (FPÖ) ist klar dagegen: „Das wurde schon mehrmals abgelehnt, uns wurde kein Plan präsentiert. Man sollte es an Claudio Cocca zurückverkaufen.“ Vizebürgermeisterin Gabriele Lechner (ÖVP) dazu: „Wir haben nächstes Jahr mit Kindergarten, Schule, ärztlicher Versorgung, Hochwasserschutz und Rathaus andere Probleme. Wenn es ein Konzept gibt, dann werden wir es uns aber sicher anschauen und wir können darüber reden.“