Generalversammlung der "GenerationPlus" in Rudersdorf

Die „GenerationPlus“, vormals die Grünen SeniorInnen Österreich, diskutierte in der Kunstoase über die Zukunft.

Erstellt am 03. September 2021 | 05:57
Pflege war Thema
Im Beisein der Grünen Nationalratsabgeordneten Bedrana Ribo, traf sich die GenerationPlus in der Rudersdorfer Kunstoase und diskutierte über die Zukunft. Die Arbeitsbedingungen im Pflegebereich, Kinderrechte, Umweltschäden und Menschenrechte - das sind die Themen, welche die GenerationPlus der Grünen angehen will.   
Foto: David Marousek

In der „Kunstoase“ an der Hintergasse, wurde in der Vorwoche über aktuelle Themen diskutiert. Die „GenerationPlus“, , trafen sich dort mit der steirischen Nationalratsabgeordneten Bedrana Ribo.

Community Nurses als Gemeinde-Hilfe

Ein großes Thema der Diskussionsrunde waren die sogenannten Community Nurses. Bereits im Vorjahr von den Grünen eingebracht, sollen diplomierte Fachkräfte den Gemeinden bei Pflegetätigkeiten behilflich sein. „Sie sollen nicht die Anwesenheit von 24-Stunden-Pflegerinnen kontrollieren, sondern bei der Pflege an sich helfen, bei der Pflegeagentur-Auswahl helfen oder Netzwerken“, erklärte Ribo. Bereits vor dem Eintreten einer Pflegebedürftigkeit, sollen „Community Nurses“ in Kontakt mit den betroffenen Familien treten.

„Am 13. September wird das Projekt vom zuständigen Minister präsentiert, im Nationalrat wurde es bereits beschlossen“, freute sich die Nationalratsabgeordnete.

EU förderte Projekt mit 54 Millionen Euro

Dabei handelt es sich um Bundes- und EU-Gelder, die an die Gemeinden gehen. Insgesamt 54 Millionen Euro sollen von der Europäischen Union bereits gekommen sein. In den nächsten drei Jahren soll das Projekt zu 100 Prozent gefördert werden.

Rund 150 „Community Nurses“ sollen in Österreich für das Projekt eingestellt werden, gesucht werden nur diplomierte Pflegekräfte. Gemeinden können sich je nach Einwohnerzahl für eine festgelegte Anzahl an Personen bewerben.

Die „Community Nurses“ werden dabei von den Gemeinden angestellt. Bei Erfolg übernehmen die Gemeinden dann nach Ablauf der Finanzierung die Pflegekräfte weiter.