Das Erbe von Mutter Teresa in Jennersdorf

Erstellt am 14. April 2022 | 05:51
Lesezeit: 2 Min
Vor 40 Jahren besuchte Mutter Teresa Jennersdorf, zehn Jahre später wurde ihr zu Ehren das Pflegehaus eröffnet.
Werbung

Die Geschichte des Mutter-Teresa-Hauses in Jennersdorf ist eine lange. Angefangen hat alles mit dem Besuch von Mutter Teresa im Jahre 1982. Der Kontakt kam durch ihren guten Freund und damaligen Pfarrer Alois Luisser zusammen. Zehn Jahre später eröffnete die gemeinnützige Mutter-Teresa-Vereinigung das Haus mit Anfangs 48 Mitarbeitern, mittlerweile wuchs diese Zahl, auch durch den zweiten Standort in Neuhaus am Klausenbach, auf 71.

„Wir haben keine ausgelagerten Bereiche. Es werden rund 200 Essensportionen pro Tag gekocht und versorgen damit auch Volksschule, Kindergarten und das Elisabeth Heim. Auch die Wäsche und die Lohnverrechnung übernehmen wir für das Elisabeth Heim“, erklärt Geschäftsführerin Sigrid Tauchner die verschiedenen Synergien. In den letzten Jahren wurden laut Obmann-Stellvertreter Peter Schreibreithner einige Dinge saniert: „Die Gebäude werden stehts modernisiert. Jennersdorf ist komplett klimatisiert, Neuhaus zum größten Teil. Wir haben die EDV erneuert und in diesem Jahr auch den Schwestern-Ruf. Wir machen so viel wie geht mit Handwerkern aus der Region.“

Seit 1992 wird auch mi tdem Arbeitsmarktservice (AMS) kooperiert. Aktuell absolvieren fünf Personen ein Arbeitstraining für ein Jahr im Mutter Teresa Haus. Die Corona-Pandemie habe vor allem Einfluss auf die Besuche gehabt, wie Geschäftsführerin Sonja Schmaldienst erklärt: „Es wurde in unseren Häusern schon sehr ruhig. Es kommen jetzt aber wieder regelmäßig Friseur und Fußpflege, außerdem arbeiten wir viel mit externen wie Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten.“

Einen Mitarbeiter-Engpass wie aus den Krankenhäusern oft zu hören ist, gibt es im Mutter-Teresa-Haus laut Tauchner nicht: „Wir haben aktuell alle stellen besetzt.“ Obmann Hans Peter Rucker ergänzt: „Es gibt hier wenig Fluktuation bei den Mitarbeitern.“ Das Jubiläum soll übrigens am 16. Juni mit einem Festakt gefeiert werden.

Weiterlesen nach der Werbung