Warnung vor dem Fuchsbandwurm

Erstellt am 22. August 2018 | 06:36
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Fuchs Symbolbild
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Foto: shutterstock.com/Michele Aldeghi
Entlang der Raab sorgen derzeit Hinweisschilder, auf denen vor dem Fuchsbandwurm gewarnt wird, für Verunsicherung.
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Eine Fuchsbandwurmerkrankung kommt sehr selten vor, ist aber potenziell lebensgefährlich. Der Fuchsbandwurm kommt im Westen Österreichs am häufigsten vor. Aber auch im Bezirk Jennersdorf sorgt der „Echinococcus multilocularis“ derzeit für Verunsicherung bei so manchem Naturliebhaber.

Entlang der Raab-Auen finden sich seit einigen Wochen an Bäumen befestigte Hinweisschilder, auf denen vor einer erhöhten Fuchsbandwurmgefahr gewarnt wird.

Keine bekannten Fälle im Bezirk Jennersdorf

Bezirksjägermeister Reinhard Knaus will jetzt beruhigen, warnt aber trotzdem vor der Gefahr. „Vor allem Beeren- und Pilzsammler müssen aufpassen, denn der Fuchsbandwurm kann sehr wohl auf den Menschen übertragen werden. Aktuell liegen zwar keine bekannten Fälle im Bezirk vor, aber Vorsicht ist immer gegeben“, erklärt Knaus.

Das Infektionsrisiko für Menschen durch den Parasiten hat in den letzten Jahren zugenommen. Der Grund liegt auf der Hand. „Der Fuchs kommt öfter in die Nähe von Siedlungen. Dadurch ist das Infektionsrisiko erhöht. Vor allem Jäger müssen mit Füchsen vorsichtig umgehen“, weiß Knaus, der aber darauf bedacht ist, keine Panikstimmung zu vermitteln.

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