Evangelische feierten Jubiläum. Die Evangelische Tochtergemeinde Rudersdorf feiert die 70-jährige Zugehörigkeit zur Pfarrgemeinde Fürstenfeld.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 16. Oktober 2019 (04:06)
Pfarre
Ernst Michael Reicher, Helmut Kadan, Superintendentialkurator Michael Axmann, Pfarrerin Evelyn Bürbaumer, Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker, Kurator Aribert Wendzel und Kurator Harald Fuchs.

Die evangelische Pfarrgemeinde hat eine bewegte Geschichte. Bis 1921 gehörten die Rudersdorfer Evangelischen zu Ungarn, dann zur Kukmirn, zu Deutsch Kaltenbrunn und schließlich zur Pfarrgemeinde Eltendorf. Nach Zustimmung der evangelischen Pfarrgemeinde Eltendorf im Jahre 1949 war der Weg frei für eine Aufnahme als Tochtergemeinde in die Pfarre Fürstenfeld. Das Ansuchen selbst wurde vom damaligen Bäckermeister Karl Bösenhofer gestellt.

Der Wunsch zum Übertritt von Eltendorf nach Fürstenfeld hatte durchaus gute Gründe in kultureller, sozialer und ökonomische Hinsicht. Die Entfernung nach Fürstenfeld war geringer wie nach Eltendorf. Viele arbeiteten ohnehin in der Tabakfabrik und die Kinder gingen in Fürstenfeld ins Gymnasium.

Zur kleinen Jubiläumsfeier in der Heilandskirche waren neben dem steirischen Superintendentialkurator Michael Axmann, die Kuratoren Aribert Wendzel und Harald Fuchs, Pfarrerin Evelyn Bürbaumer zahlreiche Gemeindevertreter und Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker gekommen.

Derzeit bilden die Gemeinden Fürstenfeld, Deutsch Kaltenbrunn und Rudersdorf einen Pfarrverband.

Anlässlich der Jubiläumsfeier wurde als Geschenk der Tochtergemeinde Rudersdorf an die Muttergemeinde Fürstenfeld eine Sauerzopf-Radierung des Rudersdorfer Bethauses überreicht und ein Baum, eine Elsbeere, im Pfarrgarten gepflanzt.