Friseurmeister Philipp Schulter setzt auf Familie. Der Friseurmeister Philipp Schulter geht bereits in sein neuntes Jahr in der Selbstständigkeit. Über zu wenig Arbeit kann er sich laut eigener Aussage nicht beklagen.

Von David Marousek. Erstellt am 11. März 2020 (03:08)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Seit fast acht Jahren ist Philipp Schulter mit seinem eigenen Friseursalon in Rudersdorf selbstständig. Fünf Angestellte arbeiten dort.
Marousek

Mit jungen 20 Jahren und nur ein Jahr nach seiner Meisterprüfung, hat sich der Dobersdorfer Philipp Schulter einen Traum erfüllt. In Rudersdorf eröffnete er seinen eigenen Salon mit dem schlichten Namen: „Friseur Philipp“.

Wortspiel als Name eine gute Idee

Ein Wortspiel als Namen, wie ihn zahlreiche andere Salons haben, war nie angedacht. „Ich finde so Wortspiele super, aber ich bin der Philipp. Das passt so einfach, finde ich“, lacht Schulter. Besonders die Lage hat es ihm angetan: „Das ist hier schon super. Hier in Rudersdorf sind wir nur zu zweit“, erklärt Schulter. Seine Kundschaft kommt laut eigenen Angaben nicht nur aus der näheren Umgebung, sondern auch aus Wien und sogar aus Deutschland sollen Kunden extra anreisen. „Ich bin meistens für zwei oder drei Wochen im Voraus ausgebucht“, schildert der Friseurmeister. Doch der Traum vom eigenen Salon war eigentlich mehr als nur spontan.

„Ich habe mir das von heute auf morgen eingebildet und dann hier einen Neubau gemacht“, lacht Schulter. Ein wichtiger Faktor beim Schritt in die Selbstständigkeit sei die Familie gewesen.

„Bei der Buchhaltung hilft mir die Mama und Papa bei den Arbeiten, falls es was zu reparieren gibt“, lacht der Dobersdorfer. „Ohne die Familie schafft man so etwas sonst nicht“, freut sich Schulter über die Unterstützung aus den eigenen Reihen. Insgesamt fünf Angestellte arbeiten im Salon in Rudersdorf. Stress gibt es dennoch genug.

Jetzt gerade befindet sich der Dobersdorfer auf der Suche nach einem Lehrling. Doch während sich zahlreiche Berufe bei der Suche plagen, hat Philipp Schulter laut eigenen Aussagen die Qual der Wahl: „Ich suche zwar gerade noch jemanden, aber bereits jetzt gibt es schon sechs oder sieben Bewerbungen für die Lehrstelle. Der Beruf wird anscheinend wieder attraktiver.“