Lokalaugenschein beim zukünftigen S7-Tunnel. Die Bauarbeiten beim Tunnel der S7 sind im Plan— 2,5 Meter werden pro Tag geschafft. Mit dem Abschnitt Ost wird, wenn alles gut geht, nächstes Jahr begonnen.

Von David Marousek und Carina Fenz. Erstellt am 06. November 2019 (04:24)

Im Jänner diesen Jahres ist der Startschuss für den Tunnel der S7 erfolgt. Seit damals sind die Arbeiter knapp 300 Meter vorangekommen, bis zur Fertigstellung im Jahr 2023 fehlen noch 1,6 Kilometer. „Knapp 2,5 Meter schaffen die Arbeiter pro Tag“, erklärt Bauleiter Herwig Moser beim Lokalaugenschein. Die Arbeiten sind voll im Zeitplan. „Gearbeitet wird mit einem Tunnelbagger und einem Tunnelbohrer, mit dem Löcher an die Decke gemacht werden, um die Stabilität des Tunnels zu gewährleisten“, ergänzt Bauleiter Wolfgang Weinmar. Sprengladungen werden nicht benutzt, das ist laut Bauleiter Wolfgang Weinmar nicht nötig, weil dort eigentlich nur „Dreck“ und eine dünne Kohleschicht ist.

Staubentwicklung gibt es fast keine, weil mit Spritzbeton gearbeitet wird. Für die Frischluft sorgt eine lange Röhre vom Tunneleingang mit Gebläse.

Die ASFINAG investiert in den Bau der Fürstenfelder Schnellstraße knapp 700 Millionen Euro, der Tunnel kostet knapp 160.000 Millionen Euro. Ende 2023 soll der Tunnel und mit ihm die gesamte 29 Kilometer lange S7 von Riegersdorf bis zur Staatsgrenze bei Heiligenkreuz fertig sein.