ÖVP stellt Ortschef: Weber schafft den Sieg auf Anhieb. Manuel Weber holt sich gegen Ewald Schnecker (SPÖ) Sieg bei Bürgermeisterwahl. Wagner (FPÖ) im Gemeinderat.

Erstellt am 04. Oktober 2017 (10:46)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Gratulation. Ewald Schnecker (SPÖ) holt bei der Bürgermeisterwahl kräftig auf, für den Sieg gegen die ÖVP (Manuel Weber) reichte es dennoch nicht. Im Gemeinderat ist die SPÖ jetzt mit neun Mandaten (+2) vertreten, die ÖVP mit 13 (-1).
Carina Fenz

Mit dem Rückzug von Langzeitbürgermeister Franz E. Tauss im Winter dieses Jahres wurden die Karten in Rudersdorf völlig neu gemischt. Manuel Weber (ÖVP), der seit dem Abgang von Tauss die Amtsgeschäfte führte, konnte sich gleich im ersten Wahlgang in der Bürgermeisterwahl gegen Ewald Schnecker (SPÖ) durchsetzen, zwar mit deutlichen Verlusten, aber dennoch klar. „Ich bin sehr zufrieden und unglaublich glücklich über diesen Wahlausgang. Für uns ist das jetzt ein klarer Arbeitsauftrag, den wir natürlich erfüllen wollen“, zeigt sich Weber erfreut.

„Ich bin sehr zufrieden und unglaublich glücklich über diesen Wahlausgang"

Schnecker hingegen ist, was den Ausgang der Bürgermeisterwahl anbelangt, enttäuscht. „Es ging nicht um mich, sondern darum, dass unsere Bewegung für Rudersdorf und Dobersdorf gewinnt. Ich glaube nach wie vor, dass ich ein guter Bürgermeister sein kann“, meint Schnecker, der aber dennoch viel Positives aus der Wahl mitnehmen kann.

„Der Zugewinn von zwei Mandaten macht mich schon stolz, unsere Arbeit wird belohnt“, erklärt Schnecker. Ebenfalls gut gelaunt aus der Wahl geht Petra Wagner (FPÖ), die den Einzug in den Gemeinderat schaffte. „Ich habe es gehofft und auch geschafft. Jetzt kann ich für die Gemeinde viel erreichen“, erklärt Petra Wagner.