Jennersdorf: Noch 14 Tage bis Verkehrsknoten steht

Der praktische Neubau der Kamplbrücke geht in seine finale Phase. Auch die Kirchenstraße wird aktuell bereits saniert.

Erstellt am 19. August 2021 | 05:37
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Bis zum 3. September sollen die Bauarbeiten an der Kamplbrücke abgeschlossen sein. Bauausschuss-Obmann Josef Feitl zieht Bilanz.
Foto: Marousek

Mit vergangenen Montag wurden bereits die ersten Fräsarbeiten am neuen Untergrund begonnen. In rund zwei Wochen soll die Kamplbrücke dann endlich wieder komplett befahrbar sein. „Am 3. September ist alles fertig. Nur noch ein schweres Unwetter könnte die Fertigstellung verzögern“, erklärt Vizebürgermeister Josef Feitl.

Leitungen waren lange ein Hindernis

Kompliziert zeigten sich die Arbeiten vor allem, weil unter der baufälligen Brücke zahlreiche Leitungen bezüglich Wasser, Strom und Internet durchgingen. „Das Wasser musste aber nie abgedreht werden“, freut sich Feitl. Eigentlich war mit August bereits eine Fertigstellung geplant, daraus wurde laut Feitl aufgrund von „Unwettern beim Grundausbau“ nichts.

Bis zum 100-Jahre-Fest der Stadtgemeinde in der ersten Septemberwoche, soll jedoch alles stehen und die Brücke eingeweiht werden. Für Jennersdorfs Stadtbevölkerung ist die Kamplbrücke nicht nur ein wichtiger Verkehrsknoten für die täglichen Einkaufstouren, sondern auch die zahlreichen Schulbusse passieren werktags diesen Weg. Umgebaut wurde extra in den Sommerferien, mit der Fertigstellung vor Schulbeginn, sollen auch die Busse ihre gewohnte Route fahren können.

Sanierung mit Straße kostete 650.000 Euro

Neben der Sanierung der Brücke wurden auch die Randsteine am Straßenrand ausgebessert und die Straße endlich „gerade“ gemacht. Weiters wurde laut Feitl eine Busbucht eingerichtet und die Straßenhöhen, sowie der Radius angepasst. „Wir werden vor Schulbeginn fertig. Die Kirchenstraße wird ebenfalls dazu saniert“, so Feitl. Die Kosten belaufen sich, Sanierung der Kirchenstraße inkludiert, auf rund 650.000 Euro. „Wenn wir jetzt erst mit dem Bau anfangen würden, dann hätten wir locker Mehrkosten von 300.000 Euro“, erklärt Feitl.

Ebenfalls neu errichtet wird die kleine Brücke neben dem Anfang der Lindenallee. „Hier wird es eine Behelfbrücke geben, damit die Anrainer weiter fahren können“, erklärt Feitl.

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Die kleine Brücke nebenan wird ebenfalls saniert.
Marousek

Nach Abschluss des Großprojektes soll es mit den Arbeiten am baufälligen Haus an der Haupstraße 7 weitergehen. „Wir wollen dort Parkplätze und einen kleinen Park errichten. Vielleicht auch einen weiteren Spielplatz für die Kinder im Zentrum. Dann hätten wir zwei in der Stadt“, so Feitl.

Ein Rathaus-Umbau, wie schon vor Jahren beschlossen, sei „weiter geplant“. Wobei Feitl erklärt: „Das wird durch die ganzen Verzögerungen sicher noch teurer.“ Die Delogierung des letzten Mieters laufe.