Handyfreie Wochen in der iNOVA und am BORG Jennersdorf. Die Kommunikation der Schulgemeinschaft leidet sichtlich unter der "Handysucht".

Von BVZ Leserreporter. Erstellt am 19. Dezember 2018 (09:58)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
handyfrei.jpg
Bessere Gesprächskultur dank Verzicht auf das ansonsten permanent am Bildschirm hängen vom Smartphone.
Usercontent, iNOVA/BORG Jennersdorf

So gut wie alle Jugendlichen ab 12 Jahre besitzen ein Handy, mehr als 80% davon nutzen ihr Smartphone als Fenster zu den sozialen Medien – und das nahezu ständig. Dieses Faktum ist sehr erschreckend und hat Dir. Mag. Peter Pommer, Schulleiter der iNOVA und des BORG Jennersdorf, dazu gebracht, „handyfreie Wochen“ für alle Schülerinnen und Schüler einzuführen.
Mehr Kommunikation zwischen den Klassenkameraden war das gesetzte Ziel und das wurde tatsächlich erreicht. Nach anfänglicher Skepsis gewöhnte man sich recht schnell an ein Leben ohne sein „Heiligtum Handy“ und man unterhielt sich tatsächlich deutlich mehr miteinander. Man starrte in den Pausen nicht mehr auf den Bildschirm, sondern sprach und lachte wieder miteinander und konnte so dem Schulstress ein wenig entfliehen.

Es lohnt sich also wirklich, öfter einmal das Mobiltelefon zur Seite zu legen und wieder persönlich miteinander zu kommunizieren.