Die ÖVP bleibt in Mogersdorf an der Spitze

Erstellt am 07. Oktober 2022 | 04:36
Lesezeit: 2 Min
Josef Korpitsch, ÖVP
Josef Korpitsch, ÖVP
Foto: ÖVP
Die ÖVP hält in der Gemeinde weiterhin die Mehrheit im Gemeinderat und stellt den Bürgermeister. Allerdings müssen bei beiden Wahlen Verluste verzeichnet werden.
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79 Prozent der 647 Wahlberechtigten gaben am Wahlsonntag ihre Stimme ab.

Elf Gemeinderatsmandate und damit um eines weniger als 2017 erreichte die ÖVP bei der Wahl.

„Momentan ist die Lage sehr schwierig, da parteipolitisch nicht alles passt und somit die Leute vielleicht zweimal überlegen, ob sie die ÖVP wählen. Außerdem hat man nach vier Perioden, an denen man an der Spitze stand, einige Schrammen davongetragen und es ist schwieriger, die Leute zu mobilisieren“, so Bürgermeister Josef Korpitsch. „Dennoch bin ich dankbar für das Ergebnis, denn mit vier Parteien ist es gar nicht so einfach, so viele Stimmen zu erlangen.“

Ergebnis deutlich besser als bei der Wahl 2017

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Michael Glantschnig trat für die SPÖ an.
Foto: R. Schuller


Die SPÖ rund um Michael Glantschnig kann hingegen ein positives Ergebnis verzeichnen. Bei der Gemeinderatswahl konnte ein Mandat dazugewonnen werden und auch bei der Bürgermeisterwahl ist das Ergebnis deutlich besser als 2017.

„Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden. Mein Ziel war, das Ergebnis von 2017 zu verbessern und das haben wir geschafft. Dass man als Newcomer gleich so ein Resultat erzielen kann, ist für mich ein schönes Zeichen. Es ist immer schwierig, einen altgedienten Bürgermeister zu verdrängen, aber 2027 folgt die nächste Wahl“, lässt Michael Glantschnig mit einer Kampfansage aufhorchen.

FPÖ und MFG schaffen Einzug nicht

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Markus Petz trat bei den Wahlen für die FPÖ an.
Foto: zVg

Die FPÖ und die MFG verpassen hingegen den Einzug in den Gemeinderat.

„Das Ergebnis ist anders als erwartet, aber ich glaube, wir haben uns vielleicht teilweise gegenseitig die Stimmen weggenommen“, meinte FPÖ-Kandidat Markus Petz dazu nach der Auszählung der Stimmen am Wahlsonntag.

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