Bezirk Jennersdorf: Neue Hoffnung für Secop-Mitarbeiter. Die Firma Nidec, der ehemalige Besitzer des Werks, zeigt Interesse am Standort.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 28. November 2019 (04:02)
Secop

Vorsichtig aufamten können die Secop-Mitarbeiter: Ursprünglich hätte die Kompressorenproduktion bis Mitte 2020 eingestellt werden sollen, jetzt zeigt aber der ehemalige Besitzer des Werks Interesse an dem Standort. Secop will die Produktion aus Fürstenfeld abziehen und in die Slowakei und nach China auslagern, obwohl der oststeirische Standort erst vor einem halben Jahr vom japanischen Konzern Nidec übernommen wurde.

Von den rund 300 Mitarbeitern sind rund 120 aus dem Burgenland. In einem, in der Vorwoche einberufenen Pressegespräch, machte Bürgermeister Franz Jost (ÖVP) dem Standort und den Mitarbeitern jetzt neue Hoffnung. Der Produktionsstandort der Firma Secop werde wieder von Nidec übernommen, erklärt Jost. „Gesichert ist, dass wir einen neuen Mieter per 1. Jänner 2020 haben, und dieser Mieter heißt Nidec und sollte es gelingen, dass wir das Werk 1:1 übernehmen können, dann ist das zu 100 Prozent gesichert; sollte das nicht gelingen, dann wird man versuchen, andere Produktionslinien nach Fürstenfeld zu holen.“

Warum das noch nicht klar ist, hängt damit zusammen, dass die EU Nidec als ursprünglichem Besitzer Investitionen in Fürstenfeld verboten hat. Der japanische Konzern musste aufgrund einer Firmenübernahme Standorte abgeben – darunter eben auch jenen in der Oststeiermark. „Entweder wird es eine Einigung geben oder man fertige andere Produkte in Fürstenfeld“, so der Bürgermeister.