Lesung war letztes Event vor Lockdown in Jennersdorf

Josef Redl las aus seinem Buch „Die Hitlerzeit im Südburgenland“ vor.

Erstellt am 26. November 2021 | 05:23
letztes event vor Lockdown
Helene Petz, Dagmar Tutschek, Anita Paul, Joe Posch und Josef Redl beim Lern-Cafe in der Arche Jennersdorf.
Foto: Foto: David Marousek

Am vergangenen Sonntag konnte noch ein letztes Kulturevent stattfinden. In der Jennersdorfer Arche lud Autor Josef Redl zur Lesung seines Buches „Die Hitlerzeit im Südburgenland - Vier Frauen aus Sankt Martin an der Raab erinnern sich.“ Der aus Doiber stammende Autor sei auf drängen seiner Schwester Emma Paul zum Schreiben gekommen. Sie ist eine von vier Zeitzeuginnen, die im Rahmen der Erstellung des Buches dazu befragt wurden. Im Juli präsentierte Redl sein Werk bereits der breiten Öffentlichkeit am Gelände des Musikheims in Doiber.

Jetzt konnte das schon länger geplante Lern-Cafe in Jennersdorf auch noch die Präsentation durchziehen. „Es ist ein Lebenszeichen der Kultur vor dem Lockdown“, freute sich Dagmar Tutschek von den Burgenländischen Volkshochschulen noch am Sonntag bei der Lesung.