Stadtfeuerwehr Jennersdorf übte Waldbrand-Bekämpfung. Die Stadtfeuerwehr Jennersdorf rüstet sich wegen des trockenen Wetters für die erhöhte Waldbrandgefahr.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 01. Juni 2020 (05:12)
Waldbrandübung nach Corona-Lockerung. Die Stadtfeuerwehr Jennersdorf setzte sich in einer praktischen Übung mit dem Thema Waldbrand auseinander. Mit dabei waren auch die Feuerwehrmitglieder Oliver Binder, Gerhard Wischenbarth, Manfred Bäck und Richard Bäck.
Stadtfeuerwehr Jennersdorf/Eduard Erber

Durch das trockene Wetter der letzten Wochen besteht besonders im Süden und Osten Österreichs erhöhte Waldbrandgefahr.

Die Stadtfeuerwehr Jennersdorf hat diesen Umstand zu Anlass genommen, in der ersten Übung nach den nun gelockerten Corona-Maßnahmen sich mit dem Thema „Waldbrand“ auseinanderzusetzen. Aufgrund der Teilnehmeranzahl wurde das Waldbrandtraining in zwei getrennt übenden Gruppen abgehalten, wobei jede Gruppe praktische Übungen zu den Themen „Bekämpfen einer Feuerfront“, „Betankung von Löschwasserbehältern“ und „Tankwagenpendelverkehr“ zu absolvieren hatte.

Während die Betankung von Löschwasserbehältern für Hubschrauber geübt wurde, stand für das Thema „Bekämpfen einer Feuerfront“ das Waldstück eines Feuerwehrkameraden zur Verfügung. Dabei wurde im Wald ein Stützpunkt mit Wassertank und Tragkraftspritze errichtet, um eine Feuerfront auf eine Länge von bis zu 200 Meter bekämpfen zu können. Die Wasserversorgung wurde mittels Tankwagen im Pendelverkehr von einem rund zwei Kilometer entfernten Hydranten sichergestellt. Ziel des Trainings war es, die vorhandenen Ausrüstungsgegenstände taktisch richtig einzusetzen, diese sicher an den Einsatzort im anspruchsvollen Gelände zu bringen und sicher zu bedienen.