Jubiläumswarte zum Burgenlandhunderter. Karl Baldauf will in seiner Weichselbaumer Heimat einen Aussichtsturm errichten lassen. Davon träumte er schon lange.

Von David Marousek. Erstellt am 04. März 2021 (06:05)

Zum hundertjährigen Jubiläum des Burgenlandes hat sich Karl Baldauf, eigentlich Rechtsanwalt, etwas besonderes überlegt. Auf dem sogenannten Gergerberg in Maria Bild, unweit seines Wohnhauses, soll die „Jubiläumswarte“ entstehen. „Ich habe den Förderungsantrag bereits eingereicht“, erklärt der gebürtige Güssinger. Seit über einem Jahrzehnt hat Baldauf bereits Überlegungen für einen Aussichtsturm angestellt.

Dreiländereck und auch EU findet ihren Platz

Insgesamt zwei Etagen soll es geben. Das erste Plateau wird dreieckig ausgeführt werden. „Es symbolisiert das Dreiländereck hier“, führt Baldauf aus.

„Seit zehn, fünfzehn Jahren habe ich diese Idee für den Turm. Es soll ein langfristiges Projekt werden.“

Karl Baldauf, Rechtsanwalt, Vereinsobmann und wohnhaft in Maria Bild.

Der obere Stock soll als runde Plattform für die Europäische Union stehen, als Sinnbild für die Vergangenheit und die Zukunft. Das war dem EU-Gemeinderat, der schon einige Veranstaltungen in seiner Ortschaft organisierte, wichtig. Bis knapp über die Bäume soll die Warte ragen, um den Ausblick auf Geschriebenstein, Koralpe, Schöckl und bis nach Slowenien und Kroatien genießen zu können. Mit einer kuppelförmigen Überdachung, angelehnt an einen ursprünglich dort errichteten Aussichtsturm im Zweiten Weltkrieg, wird das Projekt abgerundet.

„Ein kurzer Blick in den Süden gewährt einen Blick in das Raabtal, wie in der Landeshymne verewigt: ‚... am Bett der Raab, am Heiderand, Du bist mein teures Burgenland!‘“, heißt es unter anderem im Förderungsantrag. Zusätzlich sind noch weitere Projekte von ihm eingereicht worden. Unter anderem die Errichtung eines Wanderweges von Maria Bild nach St. Gotthard, der sich auf einen historischen Arbeitsweg von Männern und Frauen aus der Gemeinde Weichselbaum nach St. Gotthard in verschiedenste Fabriken bezieht.

Auch eine Verbindung zwischen der ungarischen Stadt Maria Pocs und Maria Bild soll hergestellt werden. „Es befinden sich in beiden Gemeinden Kopien des Gnadenbildes Madonna von Pötsch“, erklärt Baldauf. Das Original gibt es übrigens im Wiener Stephansdom. Auch ein Klettersteig an der Außenseite der Jubiläumswarte soll in Planung sein.

Sponsoren, Förderung und Stufenverkauf

Rund 170.000 Euro soll das Projekt insgesamt kosten. Dafür hofft Karl Baldauf auch auf Förderungen vom Land. Zusätzlich plant er auch selbst Geldmittel aufzustellen. „Zum Beispiel durch den Verkauf der insgesamt 100 Stufen oder angebrachte Plaketten“, erklärt er. Auch ein Crowdfunding sei im Bereich des möglichen. Dabei hofft Baldauf natürlich auch auf das Interesse von klassischen Sponsoren und Firmen.

Name: Dr. Karl Baldauf

Beruf: Rechtsanwalt

Geburtsort: Güssing

Tätigkeiten: Unter anderem EU-Gemeinderat, Kurator des Freilichtmuseums Gerersdorf, Obmann des Basketballvereins „Güssing-Jennersdorf Blackbirds“.

Jugend: Spielte als Jugendlicher bei den Basketballern von den Güssing Knights. Gründete dann vor über 20 Jahren seinen eigenen Basketballverein.

Motto gegen den Stress: „Wenn es zu stressig wird, dann fahr ich nach Gerersdorf und trink dort ein Achterl und ess ein Schmalzbrot.“

WEICHSELBAUM Zum hundertjährigen Jubiläum des Burgenlandes hat sich Karl Baldauf, eigentlich Rechtsanwalt, etwas besonderes überlegt. Auf dem sogenannten Gergerberg in Maria Bild, unweit seines Wohnhauses, soll die „Jubiläumswarte“ entstehen. „Ich habe den Förderungsantrag bereits eingereicht“, erklärt der gebürtige Güssinger. Seit über einem Jahrzehnt hat Baldauf bereits Überlegungen für einen Aussichtsturm angestellt.

Dreiländereck und auch EU findet ihren Platz

Insgesamt zwei Etagen soll es geben. Das erste Plateau wird dreieckig ausgeführt werden. „Es symbolisiert das Dreiländereck hier“, führt Baldauf aus.

Der obere Stock soll als runde Plattform für die Europäische Union stehen, als Sinnbild für die Vergangenheit und die Zukunft. Das war dem EU-Gemeinderat, der schon einige Veranstaltungen in seiner Ortschaft organisierte, wichtig. Bis knapp über die Bäume soll die Warte ragen, um den Ausblick auf Geschriebenstein, Koralpe, Schöckl und bis nach Slowenien und Kroatien genießen zu können. Mit einer kuppelförmigen Überdachung, angelehnt an einen ursprünglich dort errichteten Aussichtsturm im Zweiten Weltkrieg, wird das Projekt abgerundet.

„Ein kurzer Blick in den Süden gewährt einen Blick in das Raabtal, wie in der Landeshymne verewigt: ‚... am Bett der Raab, am Heiderand, Du bist mein teures Burgenland!‘“, heißt es unter anderem im Förderungsantrag. Zusätzlich sind noch weitere Projekte von ihm eingereicht worden. Unter anderem die Errichtung eines Wanderweges von Maria Bild nach St. Gotthard, der sich auf einen historischen Arbeitsweg von Männern und Frauen aus der Gemeinde Weichselbaum nach St. Gotthard in verschiedenste Fabriken bezieht.

Auch eine Verbindung zwischen der ungarischen Stadt Maria Pocs und Maria Bild soll hergestellt werden. „Es befinden sich in beiden Gemeinden Kopien des Gnadenbildes Madonna von Pötsch“, erklärt Baldauf. Das Original gibt es übrigens im Wiener Stephansdom. Auch ein Klettersteig an der Außenseite der Jubiläumswarte soll in Planung sein.

Sponsoren, Förderung und Stufenverkauf

Rund 170.000 Euro soll das Projekt insgesamt kosten. Dafür hofft Karl Baldauf auch auf Förderungen vom Land. Zusätzlich plant er auch selbst Geldmittel aufzustellen. „Zum Beispiel durch den Verkauf der insgesamt 100 Stufen oder angebrachte Plaketten“, erklärt er. Auch ein Crowdfunding sei im Bereich des möglichen. Dabei hofft Baldauf natürlich auch auf das Interesse von klassischen Sponsoren und Firmen.