„Kolibri“-Kindergarten macht zu. Eine Gesetzesänderung machte die Weiterführung unmöglich.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 11. Juli 2020 (05:31)
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Der sogenannte „Kolibri“-Kindergarten in Welten musste Ende des Monats schließen. Nötig wurde dies, durch das burgenländische Kindergartengesetz, das 2019 in Kraft trat. Dadurch werden Förderungen des Landes nicht mehr möglich, wenn der Kindergarten selbst Gebühren von den Eltern einhebt. Dadurch war die Finanzierung der Pädagogik-Stätte nicht mehr gesichert. Die Einrichtung wurde zum Teil auch durch Firmen, Institutionen und Privatpersonen gefördert.

Über zwei Drittel der Kinder im Kolibri-Kindergarten kamen aus der Steiermark. Von diesen hätte weiterhin Geld eingehoben werden können, was seitens des Vereins jedoch abgelehnt wurde.

Im privaten Kindergarten in Welten wurden Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren aufgenommen. Die Pädagogik berief sich auf die Lehren von Maria Montessori, Célestin Freinet, Rebeca und Maurizio Wild.

Themen wie Respekt und Wertschätzung der Persönlichkeit eines jeden einzelnen Kindes, stand laut dem Verein an höchster Stelle der pädagogischen Ausbildung. Zusätzlich zum Turnsaal, war die Einrichtung auch mit einem Garten ausgestattet.