Bürgermeister will Tourismus-Delegierten absetzen. Bürgermeister Reinhard Deutsch (JES) will Franz Schenk (FPÖ) als Tourismus-Delegierten absetzen. Dieser verweist auf das Gesetz. Jetzt wird geprüft.

Von David Marousek. Erstellt am 09. Oktober 2019 (04:03)
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Jennersdorf Bürgermeister Reinhard Deutsch

Zwischen Bürgermeister Reinhard Deutsch und der FPÖ brodelt es wieder einmal. Im Mittelpunkt der aktuellen Geschehnisse steht Franz Schenk, der vom Ortschef als als Verbandsdelegierter für den Tourismusverband abgesetzt werden soll. Zumindest, wenn es nach den Plänen von Ortschef Reinhard Deutsch (JES) geht.
Grund soll laut Ortschef Reinhard Deutsch eine „Entgleisung am Sommerfest“ sein, wo die FPÖ zu lange ausgeschenkt haben soll.

Die FPÖ bestreitet das vehement und will auf keinen Fall das Amt des Tourismus-Delegierten abgeben. Franz Schenk verweist auch auf das Tourismusgesetz in dem es heißt: „Der Vorstand, der Obmann, der Obmannstellvertreter und die zwei Rechnungsprüfer werden auf die Dauer bis zum Wahltag der allgemeinen Wahlen des Gemeinderats gewählt. Sie bleiben jedenfalls bis zur Annahme der Funktion des jeweiligen neugewählten Organs im Amt.“

Entscheidung fällt am 7. November

Während der vergangenen Gemeinderatsitzung kam dann die Möglichkeit auf, dass schon die damalige Entsendung nicht korrekt gewesen sei, da nach der Wahl „verhältnismäßig“ entsandt werden hätte müssen.
Bürgermeister Deutsch kündigte im Zuge der letzten Gemeinderatssitzung an, „rechtliche Sicherheit einzuholen“ und vertagte auf die nächste Sitzung am 7. November.