Profil auf Vordermann bringen. Professionell aufgearbeitet können Profile auf sozialen Netzwerken zur erfolgreichen Jobsuche beitragen.

Von BVZ Redaktion, NÖN Redaktion, APA / NÖN.at und Online Redaktion. Erstellt am 18. November 2019 (10:26)
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Wer auf der Suche nach einem neuen Job oder einer Lehrstelle ist, steht vor einer Vielzahl an Möglichkeiten. Neben den herkömmlichen Strategien, wie Zeitungen zu durchforsten oder sich durch Online-Jobportale zu klicken, werden auch soziale Netzwerke für die Jobsuche immer wichtiger.

Der erste und wichtigste Schritt ist, die Facebook-, Twitter- oder Instagram-Profile auszumisten und professionell zu gestalten. Auch diejenigen, die ihren Beruf über andere Portale oder Stellenanzeigen suchen, sollten sich hiermit auseinandersetzen.

Denn Unternehmen werfen bei jeder Bewerbung, egal, auf welchem Weg sie kommt, immer auch einen Blick auf die Profile in den sozialen Netzwerken.

Deshalb ist es wichtig, alte Fotos und Pinnwandeinträge, die einem guten Gesamtbild schaden könnten, zu löschen. Dazu zählen Fotos, die beispielsweise auf Partys aufgenommen wurden, oder Einträge bzw. Kommentare, die einfach keinen guten Eindruck hinterlassen, wenn sie von der falschen Person gelesen werden.

Eine weitere Möglichkeit ist auch, sich selbst zu googeln. Wichtig dabei ist, nicht nur die erste Seite der Suchergebnisse anzusehen, sondern sich weiter durchzuklicken. Kommen hier negative Einträge, so können auch diese über einen Antrag an Google gelöscht werden.

Ist das Profil auf Vordermann gebracht und präsentiert den Bewerber optimal, kann mit der Jobsuche begonnen werden. Dies kann auf vielfältige Weise passieren – auch soziale Netzwerke werden dabei immer mehr genutzt. Generell geht es in allen sozialen Netzwerken darum, die richtigen Seiten zu liken, mit Personen aus der Branche befreundet zu sein und den richtigen Personen beispielsweise auf Twitter zu folgen. So kann es schnell passieren, dass man interessante Jobangebote findet.

Mit Sorgfalt Auswahl an Freunden treffen

Je nach dem sozialen Netzwerk können unterschiedliche Strategien angewendet werden, um das Richtige zu finden. Reicht es auf Facebook oft schon, die Augen offenzuhalten, Mitglied in passenden Gruppen zu sein oder einfach eine Jobanfrage am eigenen Profil zu posten, so sieht die Jobsuche auf Twitter oder Linkedin ganz anders aus.

Generell gilt aber: Am besten stehen die Chancen, einen Job oder eine Lehrstelle zu finden, dann, wenn man auf möglichst vielen verschiedenen Kanälen sucht. Auf sozialen Netzwerken ergibt sich oft zufällig ein Job, es kann aber auch nie schaden, parallel Online-Jobportale und Zeitungsinserate zu durchforsten. So behält man immer gut den Überblick über alle Angebote und lernt zwischen passenden und unpassenden Ausschreibungen zu unterscheiden.

Seit 2011 gibt es auch das Portal Jobspace.at. Auf dieser Internetseite suchen österreichische Unternehmen nach Lehrlingen. Die Bewerbung wird hier einfach gemacht: Über einen Online-Fragebogen können Suchende ihre Bewerbungsunterlagen mittels Multiple-Choice-Fragen erstellen und sich damit direkt beim Unternehmen melden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, sich in der Lehrstellen-Datenbank zu registrieren und von der Firma finden zu lassen.