BVZ-Leser bringen „Licht ins Dunkel“. Die BVZ-Leserfamilie engagiert sich für das Kinderdorf in Pöttsching und für die Förderwerkstätte von „Rettet das Kind“ in Oberpullendorf.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 26. November 2019 (15:11)
Elfriede Rosnak, Leiterin die Förderwerkstätte in Oberpullendorf, mit drei ihrer Klienten beim traditionellen Adventmarkt.
Grabner

Auch dieses Jahr zeigt die BVZ-Leserfamilie vor Weihnachten ihr großes Herz und unterstützt Mitmenschen und Organisationen aus dem Burgenland, die dringend auf Hilfe angewiesen sind (alle Infos zum Spendenkonto am Artikelende).

Heuer werden Projekte im Kinderdorf Pöttsching und die Förderwerkstätte Oberpullendorf, eine Einrichtung von „Rettet das Kind“, unterstützt.

Die Spenden für die Kinderbetreuungseinrichtung in Pöttsching werden im Konkreten in eine Intensivbetreuung fließen. Die Kinder und Jugendlichen im Kinderdorf haben zahlreiche traumatisierende Erfahrungen erlebt. Aus diesem Grund wird – zusätzlich zur Gruppenbetreuung und zu therapeutischen Maßnahmen – eine sozialpädagogische Begleitung ermöglicht. In der „Intensivbetreuung“ werden Angebote zur Förderung der Körper- und Sinneswahrnehmung gesetzt. Die Kinder und Jugendlichen können ihre individuellen Empfindungen und Bedürfnisse so besser zum Ausdruck bringen.

Förderwerkstätte wird ausgebaut

Eine Wohngruppe umfasst in Pöttsching maximal zehn Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene. Die sozialpädagogische Betreuung konzentriert sich auf das Gruppenleben, die schulische und berufliche Förderung sowie die Gestaltung der Freizeit inklusive freizeitpädagogischer Schwerpunktaktivitäten.

Im Kinderdorf Pöttsching leben Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 21 Jahren.

Die Spenden kommen auch der Förderwerkstätte Oberpullendorf zugute. In der Einrichtung von „Rettet das Kind“ werden geistig und mehrfach behinderte Menschen beschäftigt. Ziel ist nicht nur die bestmögliche Betreuung, sondern auch die Integration der Klientinnen und Klienten in die soziale Umgebung. Aufgrund des veränderten Bedarfs in den vergangenen Jahren werden zusätzliche Räume benötigt. Eine umfassende Sanierung beziehungsweise Erweiterung der veralteten Werkstätte ist dringend erforderlich.
Die Bauarbeiten laufen bereits auf Hochtouren. Die bestehende Nutzfläche wird um 220 Quadratmeter erweitert.

„Rettet das Kind“ ist in Oberpullendorf seit bereits 40 Jahren tätig, davon 30 Jahre am nun bald generalsanierten und ausgebauten Standort in der Bahngasse. Wurden zu Beginn zehn Klienten betreut, kümmern sich aktuell zehn Fachkräfte um 30 Personen. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden 35 Klienten Platz finden.

Im April dieses Jahres wurde mit dem Bau des neuen Gebäudes begonnen. Konkret sollen ein Mehrzweckraum, ein Speisesaal, Sanitäranlagen, eine Holzwerkstätte und ein Gruppenraum untergebracht werden. Des Weiteren wird nach der Fertigstellung des Zubaus das bereits bestehende Haus komplett renoviert und auf den modernsten Stand gebracht.

Im Mai 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. „Wir möchten unseren Klienten ein großes Maß an Selbstbestimmung und Selbstvertrauen geben“, betonte „Rettet das Kind“-Präsident Karl Semlitsch im Juli im Rahmen der Gleichenfeier.

Weiters kommen zehn Prozent der Spendengelder dem Soforthilfefond der Caritas Burgenland zu Gute.

Spendenkonto:

Empfängername: Licht ins Dunkel
IBAN: AT72 3300 0000 0100 559
BIC: RLBBAT2E
Bei Verwendungszweck bitte anführen: „Spende Licht ins Dunkel