Neues Fahrzeug für die Feuerwehr Mattersburg

Erstellt am 02. April 2022 | 05:39
Lesezeit: 2 Min
Stundenlanger Einsatz der Feuerwehr
Symbolbild
Foto: APA (Symbolbild)
33 Jahre altes Tanklöschfahrzeug wird durch ein neues ersetzt. Kostenpunkt: 362.000 Euro.
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Um bei der Ausstattung für die herausfordernden Einsätze auch auf dem letzten Stand zu sein, wurde im Gemeinderat vergangene Woche der Ankauf eines neuen Einsatzfahrzeuges für die Mattersburger Feuerwehr beschlossen.

„Es soll der Ankauf eines neuen Tanklöschfahrzeuges erfolgen. Das aktuelle ist bereits 33 Jahre alt, weist einige Schäden auf, die behelfsmäßig repariert wurden“, erläuterte SPÖ-Gemeinderat Martin Aufner, der selbst bei der Mattersburger Wehr tätig ist. Der Beschluss wurde einstimmig gefällt, die Kosten für das „TLF 4000“ (Anm.: Die Zahl 4000 bezeichnet das vorhandene Wasservolumen in Liter) belaufen sich auf 362.000 Euro, wobei die Stadtgemeinde, das Land Burgenland und die Feuerwehr Mattersburg jeweils ein Drittel der Kosten tragen. Bis die Florianis damit in Einsatz treten können, wird jedoch noch einige Zeit vergehen. „Wir haben das neue Tanklöschfahrzeug bereits bestellt. Bei den steigenden Rohstoffpreisen wollten wir einer Preissteigerung aus dem Weg gehen“, berichtet Feuerwehrkommandant Thomas Dienbauer.

Betrug die Lieferzeit für ein TLF in den letzten Jahren rund ein Jahr, muss man nun aktuell mit 16 Monaten rechnen. „Im August 2023 soll es geliefert werden“, so Dienbauer. Bestellt wird es über die Bundsebeschaffungs GmbH. „Der Vorteil hierbei ist, dass wir uns die Ausschreibung ersparen.“

Auch in einem anderen Bereich trifft die Mattersburger Feuerwehr Vorsorge und zwar im Falle eines möglichen Blackouts. „Eine Notstromversorgung über ein Stromaggregat ist bereits vorhanden, dieses wurde bereits beim Bau des Feuerwehrhauses installiert. Aktuell befinden wir uns bei der Planung für die Umstellung der Heizung auf die Wärmepumpe, wir warten noch auf das ‚okay‘ der Gemeinde. Für eine Photovoltaik-Anlage am Dach befinden wir uns noch im Anfangsstadium der Planungen“, so Dienbauer.

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