Generationenwechsel im Mattersburger Pfarrgemeinderat

Erstellt am 10. März 2022 | 06:00
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8301300_mat10rv_markus_boecskoer.jpg
Die Öffentlichkeit kennt Markus Böcskör eigentlich als Fußballtormann. Beim Unterricht schnappt er sich schon mal ein Musikinstrument.
Foto: BVZ
Acht von elf Mitgliedern des bestehenden Gremiums werden sich nicht mehr der Wahl stellen.
Werbung

Am 19. und 20. März stehen die Pfarrgemeinderatswahlen in Mattersburg am Plan. Vom aktuellen Pfarrgemeinderat werden acht der elf Mitglieder nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Pfarrgemeinderat wird um einen Platz aufgestockt, neun neue Mitglieder stellen sich der Wahl. Der Urnengang wird in einer Bestätigungswahl („Ja“ oder „Nein“) durchgeführt. Abgestimmt wird über die Liste als „Block“ – dies bedeutet, das über die Kandidatenliste insgesamt, nicht über die einzelnen Personen abgestimmt wird.

Die relative Mehrheit kommt hierbei zum Tragen: Gibt es mehr „Ja“ als „Nein“, so gilt der Pfarrgemeinderat als gewählt. Tritt der gegenteilige Fall ein, muss neu gewählt werden. Es ist jedoch mehr als wahrscheinlich, dass das neue Gremium bestätigt wird, der personelle Aderlass an „routinierten“ Mitgliedern ist somit groß. Ob Differenzen der Grund dafür sind? „Im Gegenteil, es hat eine ausgezeichnete Zusammenarbeit gegeben. Es sind viele dabei, die schon länger Mitglieder im Pfarrgemeinderat sind, es ist die normale Fluktation“, so Stadtpfarrer Werner Riegler.

Ratsvikar Ernst Lunzer hört auf

Beim Ratsvikar wird es ebenso eine Änderung geben, da Ernst Lunzer das Amt nicht mehr bekleiden wird. Wer ihm nachfolgen wird, ist noch offen. Einer, der sich neu für den Pfarrgemeinderat engagieren will, ist Markus Böcskör. Der zweifache Familienvater ist Lehrer, den fußballaffinen Mattersburgern ist er als ehemaliger Torhüter des SV Mattersburg bekannt, aktuell kickt er in der Burgenlandliga beim SC Bad Sauerbrunn.

„Meine Eltern sind fleißige Kirchengeher, von ihnen habe ich meinen Glauben. Ich und meine Frau sind regelmäßig in der Kirche anzutreffen, unsere ältere Tochter Mariella ist auf dem Weg zur Erstkommunion“, berichtet der 39-Jährige. „Ich wurde von Pastoralassistentin Elisabeth Puntigam angesprochen, ob ich nicht in der Pfarre mitarbeiten will. Natürlich habe ich gerne zugesagt“, so Böcskör.

Weiterlesen nach der Werbung