Wechsel bei „Burg Forchtenstein Fantastisch“

Erstellt am 03. Februar 2022 | 06:27
Lesezeit: 3 Min
Horst Horvath übergibt die Geschäftsleitung an Christina Friedl.
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„Burg Forchtenstein Fantastisch“ mit der Burgmaus Forfel ist eine Erfolgsgeschichte. 25-mal wurde das Kinder-Event veranstaltet, das Programm bringt stets mehrere tausend Kinder in die Burg Forchtenstein. Einer, der bei der Organisation von Anbeginn dabei war, übergibt nun sein Amt: „25 Jahre sind genug, die Geschäftsleitung wird nun in jüngere Hände übergeben. Heuer werde ich noch unterstützend mitwirken, im kommenden Jahr ist definitiv Schluss für mich“, berichtet Horst „HoHo“ Horvath.

Horvath war seit Anbeginn dabei, ins Boot geholt wurde er von der damaligen Kulturlandesrätin Christa Prets und Gerhard Krammer. „Christa kannte ich von meiner Zeit als Erzieher im Pöttschinger Kinderdorf. Im Burgenland gab es damals bereits diverse kulturelle Veranstaltungen wie die Opernfestspiele in St. Margarethen. Ein Event für Kinder zu schaffen, gab es damals noch nicht“, erzählt der Oberwarter. Der Vertrag wurde mit der bereits verstorbenen Fürstin Melinda Esterházy ausverhandelt. Nicht einmal ein Jahr wurde benötigt, um „Burg Forchtenstein Fantastisch“ aus der Taufe zu heben und die erste Veranstaltung zu organisieren. Das Programm spielte sich zunächst „nur“ im Burggraben ab, im Laufe der Jahre wurden die Stationen auf das gesamte Burggelände ausgeweitet.

Das Erfolgsgeheimnis von „Forfel“? „Wir bieten ein hochqualitatives Programm für die Kinder zu familienfreundlichen Preisen.“ Stolz ist Horvath „natürlich auf den großen Erfolg, auch dass der Verein schuldenfrei ist. Über die Jahre hinweg gab es keine schweren Verletzungen. Das Forfel-Team und die Künstler sind ein tolles Team.“ In die Fußstapfen von Horvath tritt Christina Friedl, die seit 15 Jahren in verschiedensten Bereichen mitgearbeitet hat. „Begonnen habe ich im Forfel-Kostüm, war dann bei verschiedensten Spiele-Stationen tätig und habe bereits einige Zeit als Assistentin von Horst Horvath fungiert.“

Friedl verdient ihren Lebensunterhalt als Sozialarbeiterin in Wien. Das Schöne am Event ist für Friedl, dass „die Veranstaltung nach wie vor authentisch geblieben ist und natürlich die strahlenden Kinderaugen.“ Zu ihren Hobbies zählt sie die Musik (passiv und aktiv, sie wirkte bei der Band Discover mit) intensives Radfahren und ihr Hund „Murphy“.

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