Pfarrgemeinderatswahl in Mattersburg: Liste wurde bestätigt

Erstellt am 24. März 2022 | 05:17
Lesezeit: 2 Min
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Ernst Lunzer (hinten, links) war auch heuer mit den Sternsingern unterwegs. Ob er auch weiterhin als Stellvertreter des Pfarrers im Pfarrgemeinderat fungiert, wird sich weisen.
 
Foto: Foto: Richard Vogler
Neun von zwölf gewählten Mitgliedern sind neu im Gremium. Wer fortan Kurator (neue Bezeichnung für den Ratsvikar) sein wird, ist noch offen.
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 Vergangenes Wochenende fanden die Pfarrgemeinderatswahlen statt. In Mattersburg gab es eine Bestätigungswahl. Es gab eine Liste mit zwölf Kandidaten, wobei man über die gesamte Liste mit „Ja“ oder „Nein“ abstimmen konnte. „Es gab 247 abgegebene Stimmen, dies entspricht 140 Prozent der Kirchenbesucher. Ich denke, die Wahlbeteiligung ist ein erfreuliches Zeichen. Es gab ein klares Ergebnis, 98 Prozent sprachen sich für die Liste aus, lediglich drei der abgegebenen Wahlzetteln waren ungültig“, berichtet Pfarrer Werner Riegler.

Bis zum 3. April besteht noch eine Einspruchsfrist, danach soll die konstituierende Sitzung stattfinden. Wie die BVZ bereits berichtete, gibt es einen Generationenwechsel im Pfarrgemeinderat, neun der zwölf gewählten Kandidaten sind neue Gesichter. Bleibt dennoch ein offener Punkt: Die Position des Ratsvikars (die Stellvertretung des Pfarrers innerhalb des Pfarrgemeinderates), welcher vom neuen Pfarrgemeinderat gewählt wird. Auf jeden Fall wird es neue Bezeichnung für diese Funktion geben und zwar Kurator. Ernst Lunzer bekleidet seit dem Jahre 2012 das Amt des Ratsvikars, er folgte auf Norbert Frank.

Er ist zwar nun nicht mehr gewähltes Mitglied des Pfarrgemeinderates, ist jedoch Mitglied des Gremiums als Vertreter der Religionslehrer. „Ich bin eigentlich schon dafür, dass dieser Job nicht zu lange von ein und derselben Person besetzt wird. Ich würde es begrüßen, wenn es einen neuen geben würde. Wenn dieses Amt sonst kein anderer ausüben will und der Pfarrgemeinderat möchte, dass ich weitermache, werde ich dies tun“, berichtet Lunzer. Lunzer ist Jahrgang 1966, stammt aus dem Seewinkel, maturierte am Mattersburger Gymnasium, wo er auch seit den 1990er-Jahren als Lehrer tätig ist. Den engen Bezug zur Kirche bekam der dreifache Vater vom Elternhaus „vererbt“.

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