Absage an Forderung für Wachdienstorgan

Erstellt am 07. Oktober 2015 | 09:12
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Foto: NOEN
Geht es nach Peter Pregl (LZM), so sollen Securities patroullieren. SPÖ, ÖVP, Grüne können dem nichts abgwinnen.
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Geht es nach Peter Pregl, Parteiobmann der Liste Zukunft Mattersburg (LZM), so fühlen sich die Menschen in Mattersburg nicht mehr sicher. „Die Einbruchserie bei uns reißt nicht ab, die Vandalismusschäden in unserer Gemeinde steigen von Jahr zu Jahr“, hält Pregel in einer Presseaussendung fest.

Er fordert nun, dass die „die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bürger in punkto Kriminalitätsbekämpfung noch stärker forciert werden muss.“ Laut Pregl sollte angedacht werden, sogenannte „Parksheriffs“ mit mehr Kompetenzen auszustatten und auch in den Abend- und Nachtstunden patrouillieren zu lassen - oder es werden Wachdienstorgane einer privaten Security-Firma beauftragt. Natürlich muss die Vergabe unter Beachtung der Grundsätze der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit erfolgen.“

"Unqualifizierte Personen verbreiten Angst und Schrecken"

Bei den Vandalenakten spricht Pregl im Konkreten über jene im Kriegerpark in der Schuberstraße. Wie bekannt ist, treiben dort stets die selben Leute nach übermäßigen Alkoholgenuss ihr „Unwesen“. Den Forderungen von Pregl tritt Grünen-Gemeinderat Michael Unger entschieden entgegen. „ Man könne schon anhand der vielen Negativ-Beispiele aus den USA sehen, dass hier keine Hilfestellung geleistet, sondern eher durch unqualifizierte Personen Angst und Schrecken verbreitet wird. Diese Idee würde auch implizieren, dass die Polizei die Situation nicht im Griff hätte. Das zeichnet jedoch ein absolut falsches Bild der Realität! Die Polizei hat alles im Griff und bewältigt derartige Probleme professionell. Hier würden bewusst Ängste geschürt“, so Unger.

Mattersburgs SPÖ-Bürgermeisterin Ingrid Salamon tönt ins selbe Horn: „Ob in letzter Zeit die Einbrüche zugenommen haben, weiß ich nicht. Da müsste ich mit der Exekutive Rücksprache halten. Wenn es mehr Delikte gibt, dann sollte man die Polizeipräsenz erhöhen.“ Mattersburgs ÖVP-Vizebürgermeister Michael Ulrich vertritt die Meinung, dass „das Gewaltmonopol beim Staat bleiben muss. Die Polizei leistet hervorragende Arbeit und soll deshalb weiter gestärkt werden.“

 

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