Die neue Vertretung der Sigleßer Jugend

Erstellt am 01. Dezember 2022 | 04:11
Lesezeit: 3 Min
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Noah Düker ist der neue Jugendgemeinderat in Sigleß.
Foto: zVg
Bereits seit einigen Jahren ist Noah Düker politisch engagiert. Nun übernimmt er das Amt als Jugendgemeinderat in Sigleß.
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Bei der Gemeinderatswahl im Oktober trat Noah Düker als Jugendkandidat der SPÖ Sigleß an. Seit Kurzem ist er nun als Jugendgemeinderat der neue Vertreter der Sigleßer Jugend.

Der 20-jährige Sigleßer studiert zurzeit Kommunikationswissenschaften und Psychologie an der Uni Wien. In seiner Freizeit schreibt er gelegentlich auch Artikel für die „NeueZeit“ zu Themen, die ihn persönlich interessieren.

Meine wichtigste Aufgabe ist es, die Interessen der Jugend zu vertreten. Das werde ich mit bestem Gewissen tun. Noah Düker Jugendgemeinderat Sigleß

Zur Politik gekommen ist er während der Bundespräsidentenwahl im Jahr 2016. „Damals habe ich begonnen meine politischen Meinungen zu begründen und bald war für mich klar, dass ich einer Organisation beitreten wollte, in der meine Einstellung gut vertreten wird“, so Düker.

Nach einigen Überlegungen hat er sich schlussendlich für die Sozialistische Jugend Burgenland, kurz auch SJ, entschieden. Nachdem die SJ-Sigleß neu gegründet wurde, hat er dann beschlossen, seine Ideen auch in der SPÖ-Fraktion einzubringen.

„Irgendwann wurde ich gefragt, ob ich eine SJ-Ortsgruppe in Sigleß aufbauen möchte. Natürlich habe ich ja gesagt und seitdem bin ich auch im Team der SPÖ Sigleß“, meint Noah Düker.

Als neuer Jugendgemeinderat von Sigleß hat er bereits zwei Ziele, die ihm besonders am Herzen liegen. Beide dieser Ziele stammen aus Gesprächen mit jungen Sigleßern und Sigleßerinnen.

Zum einen ist ihm das „Junge Wohnen“ ein wichtiges Anliegen. „Mir geht es darum, dass junge Menschen auch dann in Sigleß bleiben können, wenn die Eltern oder Großeltern nicht noch zufällig einen Bauplatz oder ein Haus im Ort besitzen“, so Noah Düker.Wenn er es sich aussuchen könnte, so würde er Starterwohnungen nach dem 5x5 Modell für Menschen unter 30, die noch nicht so viel verdienen, bauen lassen.

Das zweite Thema, welches ihm sehr wichtig ist, ist Mobilität.

„Junge Leute sind eigentlich fast immer auf andere angewiesen, um von A nach B zu kommen, egal wohin sie müssen. Ich kenne das selbst“, meint Düker. Wenn Busse fahren, sind die Taktungen meistens so ungünstig, dass beim Umsteigen lange Wartezeiten entstehen oder der Zielort gar nicht erst mit öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren wird.

Wie das Problem aber zu lösen ist, wird der Gemeinderat in Zukunft entscheiden. Noah Düker ist sich selbst auch noch nicht ganz sicher, was die beste Lösung für das Problem ist. Dabei muss darauf geachtet werden, wie die Nachfrage ist und welche Alternativen bestehen. Diese Fragen möchte er in nächster Zeit auf jeden Fall beantworten.

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