Bürgermeisterwahlen 2022: Wiemer statt Endl. Im Zuge des Ortsparteitages der ÖVP Antau wurde Frank Wiemer zum neuen Parteiobmann gewählt. Er soll auf Adalbert Endl als Bürgermeister folgen.

Von Viktoria Sieber. Erstellt am 15. Juli 2021 (04:47)
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Letzte Woche hat die ÖVP Antau ihren Ortsparteitag abgehalten. Vizebürgermeister Frank Wiemer und Gemeinderat Christian Wlaschitz stellten sich beide zur Wahl des Parteiobmannes. Wiemer gewann mit knapp 70% der Stimmen.

„Ich freue mich sehr, dass ich ab jetzt den Parteiobmann stellen darf. In den letzten zwei Jahren habe ich viel als Vizebürgermeister für die Antauer machen dürfen und daher ist es mir eine große Freude auch weiterhin für unsere Bevölkerung arbeiten zu dürfen“, so Wiemer. Frank Wiemer wurde nach einem turbolenten Rücktritt von Alexander Ochs zum Vize-Bürgermeister gewählt. „Ich freue mich, seit fast 2 Jahren mit Frank Wiemer zusammenarbeiten zu dürfen“, so Adalbert Endl.

Wiemer ist aus Deutschland und seit 2003 wohnt er in Antau. Auch in seinem Heimatland war Wiemer schon in der Politik tätig. Für ihn war klar, das möchte er auch in seiner Wahlheimat Österreich machen. „Die ÖVP habe ich gewählt, weil ich schon in Deutschland für eine ähnliche politische Partei gearbeitet habe“, so Wiemer.

Parteiobmann stellt Bürgermeisterkandidat

„Geplant wäre es, dass der Parteiobmann auch den Bürgermeisterkandidat stellt. Natürlich vergeht noch einige Zeit bis zu den Gemeinderatswahlen 2022. Es gibt noch viel zu tun bis zu den Gemeinderatswahlen und den Bürgermeisterkandidaten werden wir rechtzeitig bestimmen“, so der jetzige Bürgermeister Adalbert Endl. Momentan stellt die ÖVP in Antau 8 von 13 Gemeinderäten. Das bedeutet auch, dass Bürgermeister und Vize-Bürgermeister von der ÖVP gestellt werden. „Man wird sehen, wie gewählt wird, aber wir hoffen natürlich, auch weiterhin den Bürgermeister und Vize-Bürgermeister stellen zu dürfen“, so Wiemer. Frank Wiemer möchte vor allem persönlich mit den Antauern zusammen arbeiten und das Gemeinschaftsleben stärken: „Ich hoffe in den nächsten Monaten wieder auf mehr persönliche Begegnungen, Gespräche und Veranstaltungen“, so Wiemer.