Tier-Kadaver wurden am Güterweg entsorgt. Reste von toten Tieren, wahrscheinlich geschlachteten Haushasen, wurden in der Wiese am Güterweg zwischen Antau und Valentinäcker entsorgt.

Von Doris Fischer. Erstellt am 05. Februar 2020 (04:36)
Symbolbild
Randy Bjorklund/Shutterstock.com

Einen grausigen Fund machte vor Kurzem eine Spaziergängerin am Güterweg zwischen Antau und Valentinäcker: Die Reste toter Tiere lagen da einfach in der Wiese. Sie fragte sich natürlich, wer solche Greueltaten vollbringt. Wer die toten Tiere hier achtlos abgelegt hat, steht nicht fest und kann auch nicht mehr eruiert werden.

Gleichzeitig machte man sich Gedanken, ob da ein Tierquäler und Tierhasser oder ein Wilderer in der Region unterwegs ist. Den Tieren wurde das Fell abgezogen, Eingeweide entfernt und hingeschmissen. Bezirksjägermeister Roland Jakob ist sich sicher, dass es sich dabei um kein „jagdrelevantes Ereignis“ handelt. Mit den Bildern konfrontiert meint der Bezirksjägermeister: „Mit Sicherheit hat da eine Hausschlachtung von Haushasen stattgefunden. Da wurde der Balg, sprich die Eingeweide, entsorgt.“

Solche Fälle gehören angezeigt

In der Bezirkshauptmannschaft Mattersburg ist der Fund nicht bekannt, wie Amtstierärztin Ines Krauss betont. „Wir haben keine diesbezügliche Meldung erhalten“, versichert die Amtstierärztin. Sie konnte sich auch nicht daran erinnern, dass sie einen derartigen Fall schon einmal gehabt hätte. Weder der Behörde noch der Polizei liegt eine Meldung vor. Daher könne man, so Amtstierärztin Krauss, nicht „aktiv“ werden. Was man in einem solchen Fall machen kann? „Wer eine derartige Entdeckung macht, sollte umgehend die Behörden informieren“, rät die Amtstierärztin. Viele Leute wüssten nicht, an wen sie sich wenden sollen. Während der Öffnungszeiten können derartige Wahrnehmungen in der Bezirkshauptmannschaft gemeldet werden oder ansonsten bei der Polizei.