Zechmeister: „An Gesetze halten“

Erstellt am 22. August 2018 | 05:51
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Werner Zechmeister: Was hier von Seiten der Veranstalter zu erfüllen ist, ist klar geregelt.
Foto: Richard Vogler
Laut Bezirkshauptmann Werner Zechmeister fehlt oft das Verständnis für die Vorschriften bei Veranstaltungen.
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In den vergangenen Wochen gab es Aufregung rund um zwei Veranstaltungen im Burgenland. Bei der Siglesser „Sless“ gelang es einem Partygast eine Lufdruckpistole reinzuschmuggeln, nach einem Streit drückte er ab und verletzte eine Person an der Schläfe. Der Rechnitzer Dreschkirtag wurde heuer zum letzten Mal veranstaltet. Laut Veranstalter Dietmar Lindau sind die Gründe dafür die enormen Auflagen, die von Seiten des Veranstalters zu erfüllen sind.

Mattersburgs Bezirkshauptmann geht nun in die Offensive und stellt klar: „Die gesamte Verwaltung beruht auf Gesetzen. Es fehlt das Verständnis dafür, dass Auflagen zum Schutz der Veranstalter und der Besucher vorgesehen sind und nicht Schikane der Behörden sind. Die ausführenden Mitarbeiter müssen sich an Gesetze halten.“

Veranstaltungen, bei denen weniger als 500 Besucher erwartet werden, fallen in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinde. Für die größeren ist die Bezirkshauptmannschaft zuständig. „Was hier von Seiten der Veranstalter zu erfüllen ist, ist klar geregelt. Die Musiklautstärke, die Regelung des Verkehrs, Bereitstellung des Roten Kreuzes oder auch von Securities.“ Mit den Auflagen versuche man so viel wie möglich zu verhindern und die Betreiber zu schützen.

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