Die Wiesener Erdbeer-Ernte hat begonnen

Erstellt am 29. Mai 2022 | 05:18
Lesezeit: 2 Min
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Erdbeerbauer Michael Habeler, Erdbeerkönigin Nathalie I., Landwirtschaftskammerpräsident Nikolaus Berlakovich, Bürgermeister Matthias Weghofer und Erdbeerbauer Christoph Ramhofer. Foto: Richard Vogler
Foto: Richard Vogler
Es wird eine sehr gute Größe und Qualität prognostiziert. Der Kilo wird um einen Euro teurer: Nun elf statt zehn Euro.
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Seit kurzem ist die Erdbeerernte im Gange. Im Rahmen einer Pressekonferenz beim Obstbau Ramhofer in Wiesen wurde Ausblick auf die heurige Ernte genommen.

„Im Folientunnel hat bereits die Haupternte begonnen. Im Freiland ernten wir bereits seit Anfang dieser Woche. Mit der Qualität und Größe der Früchte sind wir sehr zufrieden, da wir dieses Jahr von Spätfrösten – und bis jetzt auch vor Unwetter – verschont geblieben sind. Der wichtige Regen im April ist auch noch rechtzeitig gekommen. Je nach Witterungsverlauf setzt die Haupternte im Freiland voraussichtlich Ende Mai ein. Nun hoffen wir noch darauf, dass sich die Temperaturen auf ein normales Niveau einpendeln, damit die Top-Qualität erhalten bleibt“, berichtete Christoph Ramhofer, Erdbeerbauer aus Wiesen.

Im vergangenem Jahr verzeichnete man in Wiesen aufgrund der widrigen Wetterbedingungen zwischen 30 und 35 Prozent an Einbußen.

Die akutellen Entwicklungen machen sich auch beim heurigen Preis bemerkbar. „Die Produktion ist um rund 30 Prozent teurer geworden. Natürlich können wir diese Erhöhung nicht eins zu eins an die Kunden weitergeben, der Preis ist dieses Jahr um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen“, berichtet Erdbeerbauer Michael Habeler. In konkreten Zahlen bedeutet dies, dass 2020 ein Kilo Erdbeeren um 10 Euro zu haben war, heuer beträgt der Preis 11 Euro.

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