Forstmesse lockte Besucher nach Forchtenstein. Auf der „Rosalia“ ging erstmals im Burgenland auf Esterhàzygründen eine der größten europäischen Veranstaltungen der Holzbranche über die Bühne.

Von Helga Ostermayer. Erstellt am 16. Oktober 2019 (03:44)

Vergangene Woche ging es in der Gemeinde rund, denn die AUSTROFOMA 2019 – eine der größten europäischen Holz-Fachmessen, veranstaltet von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, fand von Dienstag bis Donnerstag in den Esterházy-Wäldern auf der „Rosalia“ statt.

An den drei Messetagen kamen rund 20.800 regionale, nationale und internationale Fachbesucher an die niederösterreichisch-burgenländische Landesgrenze. Diese wurden bereits nach der Abfahrt von der S31 auf einen Parkplatz umgeleitet und, wo sie von Shuttlebussen zum Messegelände gefahren wurden. Ebenso wurden die Besucher, die von der Seite Hochwolkersdorf angereist kamen, zum Messegelände gebracht. Der normale Durchzugsverkehr durch die Gemeinde war an diesen Tagen untersagt.

Am Gelände wurde dann den Besuchern die volle Bandbreite moderner Forstwirtschaft – von den neuesten Maschinen bis hin zu innovativen Techniktrends wurde live im praktischen Einsatz gezeigt und vorgeführt.

Auf rund 100 Hektar Messe-Areal stellten 150 Aussteller aus acht Nationen auf einem fünf Kilometer langen Waldparcour mit zwei Eingängen 1.000 Forstmaschinen und -geräte vor. Bei acht Versorgungsstände konnten sich die Besucher mit Wild- und Bioprodukten stärken. PANNATURA, die Dachmarke von Esterházy für Forst- und Landwirtschaft sowie Naturschutz, war bei der AUSTROFOMA 2019 nicht nur Flächengeber, sondern auch Mitorganisator. „Wir freuen uns sehr, dass so viele interessierte Besucher aus Nah und Fern gekommen sind. Unsere erarbeiteten Konzepte für Veranstaltung, Sicherheit und Verkehr sind vollständig aufgegangen. Die AUSTROFOMA 2019 konnte nicht nur beeindruckend umgesetzt, sondern auch unfallfrei beendet werden“, kann sich PANNATURA-Direktor Matthias Grün freuen.

Für die Gemeinde Forchtenstein war die Abhaltung einer derartigen Großveranstaltung ebenso eine Besonderheit, Bürgermeisterin Friederike Reismüller sagt: „Durch zahlreiche persönliche Gespräche mit Gästen aus dem In- und Ausland konnte ich mich vergewissern, dass neben den fachlichen Highlights auch unsere herrliche Region breite Anerkennung gefunden hat.“