Fairtrade-Siegel für Mattersburg. Mattersburg darf sich seit dem 16. Dezember „Fairtrade-Gemeinde“ nennen – die fünfte im Burgenland.

Von Richard Vogler. Erstellt am 24. Dezember 2019 (04:09)
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Zertifikatsverleihung. „Fairtrade“-Mitarbeiter Thomas Wackerling überbrachte die Urkunde Bürgermeisterin Ingrid Salamon und Umweltgemeinderat Martin Pöttschacher.
zVg

Neben Klima- und Bodenbündnisgemeinde darf sich Mattersburg seit dem 16. Dezember 2019 auch „Fairtrade-Gemeinde“ nennen. „Fairtrade“-Mitarbeiter Thomas Wackerling überbrachte die Urkunde persönlich ins Rathaus nach Mattersburg. Die Stadtgemeinde Mattersburg ist somit die fünfte „Fairtrade-Gemeinde“ im Burgenland. Die Kampagne „Fairtrade“ bringt unterschiedliche Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft zusammen.

Das Ziel von „Fairtrade“ ist die Minderung von Armut in Asien, Lateinamerika und Afrika. Kleinbauern und Plantagenarbeiter sowie ihre Familien und Gemeinden sollen gefördert und für ihre Produkte „fair“ bezahlt werden. „Von der Stadtgemeinde wurde bereits vor einiger Zeit der Auftrag bezüglich der Aufnahme in die Liste der Fairtrade-Gemeinden gestellt. Im Büroalltag, bei Sitzungen und Veranstaltungen der Gemeinde werden Fairtrade-Produkte verwendet, im Rathaus wurde in allen Abteilungen auf Fairtrade-Kaffee umgestellt und auch die Geschenkkörbe der Stadt werden mit Fairtrade-Köstlichkeiten befüllt.

„Als Vorbildunternehmen stehen der Weltladen Mattersburg, als Fachgeschäft des fairen Handels, und das Café Savio zur Verfügung. Das sozialpädagogische Projekt Café Savio fördert Jugendliche durch die Beschäftigung in der Gastronomie und setzt bei der Produktauswahl auf biologischen Anbau, Regionalität und fairen Handel. In Mattersburg werden Fairtrade und der faire Handel somit nun verstärkt bei Veranstaltungen, Festen und im Stadtleben zum sichtbaren Thema“, heißt es von „Fairtrade“-Bürgermeisterin Ingrid Salamon: „Gerechte Entlohnung ist mir ein großes Anliegen. Ich finde den Fairtrade-Ansatz sehr wichtig und unterstütze die Initiative gerne“.