Walbersdorf: Verdienstkreuz für Brigitta Schiebendrein

Erstellt am 17. März 2022 | 05:12
Lesezeit: 3 Min
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Stadtrat Andreas Feiler und Stadträtin Melanie Eckhardt gratulieren Brigitta Schiebendrein zur Verleihung des Verdienstkreuzes.
Foto: zVg
Der langjährigen Gemeinde- und Stadträtin, Ortvorsteherin der ÖVP Walbersdorf und Obfrau der Senioren, Brigitta Schiebendrein, wurde kürzlich vom Land Burgenland eine hohe Auszeichnung in Form des Verdienstkreuzes verliehen.
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Die vergangenen rund dreißig Jahre hat sich die aus dem Ortsteil Walbersdorf kommende Brigitta Schiebendrein in der einen oder anderen Form für die Stadt Mattersburg und Walbersdorf engagiert, zunächst ab 1988 als Gemeinderätin und Ortsvorsteherin Walbersdorf für ihre Partei, die ÖVP, dann in einer Amtsperiode, beginnend mit 2007, als Stadträtin und schließlich als Obfrau der Senioren. Dort ist sie 2019 nach acht Jahren zurückgetreten. In die Politik kam sie auf Anraten des damaligen burgenländischen Landeshauptmannstellvertreters Franz Sauerzapf. „Er hat mich damals mehr oder weniger überredet, sonst hätte ich es gar nicht gemacht“, erinnert sich Brigitta Schiebendrein zurück.

Das Verdienstkreuz für ihre langjährige Tätigkeit kam einerseits ein wenig überraschend, sagt sie, andererseits freue sie sich darüber natürlich sehr. „Unser Ortsparteiobmann Andreas Feiler hat mich zwar im Vorfeld schon darüber informiert, dass er mich vorgeschlagen hat. Als dann aber der Brief kam, habe ich mir trotzdem gedacht: Es ist also wirklich wahr. Selbstverständlich freut man sich.“

Wichtig war ihr während der ganzen Zeit, in der sie sich für die und in der Gemeinschaft eingesetzt hat, immer auf die Menschen zu hören und auf deren Anliegen einzugehen, und das, so sagt sie, mit einer extra Portion Höflichkeit. „Ich bin eine Wirtstochter. Da hat es in meiner Jugend immer geheißen, freundlich sein und mit den Leuten reden. Das ist mir später geblieben. Daher konnte ich, denke ich, schon immer sehr gut mit Menschen umgehen.“

„Beides hat sehr viel Spaß gemacht und beide Tätigkeiten habe ich sehr gerne ausgeübt, wobei ich glaube, dass die Senioren vielleicht noch ein bisschen dankbarer gewesen sind, dass ich das so lange gemacht habe.“ 
Brigitta Schiebendrein

Wenn sie ihre beiden Tätigkeiten vergleicht, einerseits ihre politische Arbeit, andererseits ihr Wirken bei den Senioren, so habe beides einen speziellen Reiz gehabt. „Beides hat sehr viel Spaß gemacht und beide Tätigkeiten habe ich sehr gerne ausgeübt, wobei ich glaube, dass die Senioren vielleicht noch ein bisschen dankbarer gewesen sind, dass ich das so lange gemacht habe.“ 2019 war für sie genau der richtige Zeitpunkt gekommen, aufzuhören.

„Es hat sich so ergeben, dass für mich eine Nachfolgerin bereit stand, was ich dann auch angenommen habe. Heutzutage stellen sich nämlich gar nicht mehr so viele an, so etwas zu übernehmen.“ Brigitta Schiebendrein blieb aber natürlich weiterhin gerne Mitglied bei den Senioren. Mittlerweile gibt es wieder die monatlichen Treffen jeden ersten Donnerstag im Monat, was sie sehr zu schätzen weiß. „Während der Pandemie haben uns die Treffen schon sehr gefehlt. Auch die ganzen Unternehmungen wie Wandertage, Ausflüge oder die verschiedenen Feste zu Weihnachten oder Fasching.“

Abschließend, sagt Brigitta Schiebendrein, möchte sie sich noch bedanken „und zwar möchte ich mich bedanken bei all meinen Wegbegleitern, die mich während der ganzen Zeit kräftig unterstützt haben und für die schöne Zeit, die ich mit allen verbringen durfte.“

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