Bauvorhaben Flurgasse: Angst vor Schäden. Da Spundwände in die Braugrube geschlagen werden sollen, fürchten Anrainer Wassereintritt in ihre Häuser.

Von Helga Ostermayer. Erstellt am 27. September 2018 (04:46)
Baugrube. Spundwände sollen Wassereintritt verhindern. Anrainer zweifeln an dem Nutzen, sie fürchten auch die Vibration.
zVg

In der Flurgasse wird zur Zeit von der Neue Eisenstädter – Gemeinnützige Bau-, Wohn- und Siedlungsgesellschaft m.b.H. fleißig gebaut. Entstehen soll eine Reihenhausanlage mit neun Wohneinheiten. Die BVZ erreichte ein anonym gehaltener Brief von Anrainern, darin steht: „Bei den Kelleraushüben ist man auf Wasser gestoßen. Da das Wasser aus einem unterirdischen Bach und mehreren Wasseradern hervorkommt, wollte man dieses mittels Pumpen absaugen, was nicht gelang. So wurde über den Köpfen der Anrainer beschlossen, Spundwände zum Einsatz kommen zu lassen.

Anrainer fürchten den Eintritt von Wasser

Bei der Montage dieser Spundwände werden hohe Vibrationen und Schläge im Erdreich spürbar, sodass Risse und diverse Schäden an den umliegenden Häuser entstehen können. Auch wurde den Anrainern kein geologisches Gutachten vorgelegt, aus dem hervorgeht, wie sich die Wasserwege verändern und welche Tragfähigkeit der wasserdurchtränkte Lehmboden aufweist. Jetzt befürchten die Anrainer, dass sich der unterirdische Bach und die Wasseradern neue Wege suchen und so eventuelle Feuchtigkeitsschäden an den umliegenden Häusern anrichten.“ Von der Neuen Eisenstädter Siedlungsgesellschaft gab es bis Redaktionsschluss keine Stellungnahme